„Very good price“ – Pleiten, Pech & Pannen auf Reisen

By 22. Januar 2015 (Reise-)Inspirationen
Kulturschock Indien

Reisen kann ganz schön grausam sein. Jeder hat schon skurrile Reisepleiten erlebt, wurde angelogen oder sollte über den Tisch gezogen werden. Vorzugsweise, wenn man selbst schon völlig fertig und am Rande seiner Kräfte war – nach durchwachten Nächten, stundenlangen Irrfahrten oder bei strömenden Regen.

Das kommt Dir doch bekannt vor? Immerhin: zumindest hinterher kann man darüber lachen.

Meine Top 10 der schlimmsten Reisepleiten

1. Das Hotel wurde erst kürzlich renoviert.

Reiselügen - Das Hotel wurde erst kürzlich renoviert.

 2. Wir haben auch vegetarisches Essen.

Reiselügen - Wir haben auch vegetarisches Essen

3. Von hier oben hat man eine tolle Aussicht.

Reiselügen - Von hier oben hat man eine tolle Aussicht

4. Die Straße ist in einem sehr guten Zustand.

Reiselügen - Die Straße ist in gutem Zustand

5. Wir stehen kurz vor der Wiedereröffnung.

Reiselügen - Wir stehen kurz vor der Wiedereröffnung

6. Das ist das beste Restaurant hier.

Reiselügen - Das ist das beste Restaurant hier.

7. Wir respektieren die Natur.

Reiselügen - Wir achten auf einen respektvollen Umgang mit der Natur

8. Bei uns wird alles frisch zubereitet.

Reiselügen - Bei uns wird alles frisch zubereitet

9. Spinnen gibt es hier nicht.

Reiselügen - Spinnen gibt es hier nicht

10. Unser Mitarbeiter des Monats.

Reisepleiten - unser Mitarbeiter des Monats

 

 

 

 

 

 

So, jetzt bist Du dran, denn diese Liste lässt sich ganz bestimmt noch fortsetzen: Was waren Deine skurrilsten Erfahrungen auf Reisen? Schreib mir in den Kommentaren! Mehr zum Thema gibt’s übrigens auch bei Shave the Wales Die 10 häufigsten Lügen, die dir auf Reisen erzählt werden

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10 Kommentare

  • Reply Josephine 31. Januar 2015 at 18:20

    Oha ja davon kenne ich einige Dinger. Die Story oben von Rosa ist ziemlich krass. Respekt, dass du (Rosa) es bis zum Ende der Zeit überhaupt dort ausgehalten hast. Vielleicht kann man irgendwann drüber lachen und es als ungeplanten „Survival“-Urlaub verbuchen? ;)Zwei blöde Erfahrungen hab ich auch noch:
    – „ruhige Lage“ = Schlafraum direkt über einer Diskothek
    – „wir sind Tierlieb“ =Besitzer hatten 3 riesenhunde, die überall herumliefen- und einer davon hatte eine schwache Blase, was sich darin äußerte, dass er sich auf dem Bett, in dem ich schlafen sollte, erleichterte
    – zu „wir respektieren die Natur“ hab ich auch noch was: in einem Hostel gab es nie warmes Wasser. Als ich den Mitarbeiter darauf ansprach, dass nur eiskaltes Wasser aus den Duschen kommt, meinte er „Die laufenden Kosten des Hostels sind momentan sehr hoch, wir können kaum die Miete bezahlen, deshalb haben wir Warmwasser abgestellt. Ist ja auch umweltfreundlicher, nicht war?“

    • Reply Beatrice 31. Januar 2015 at 18:35

      Hallo Josephine,
      danke für Deine Ergänzungen… Auch bei mir würde wohl die Tierliebe aufhören, wenn mir das liebe Hündchen in Bett pinkelt. Liebe Grüße, Beatrice

  • Reply TanjasBunteWelt 23. Januar 2015 at 9:24

    Puh das hört sich alles an 🙁 Da bin ich froh das mir das noch nicht passiert ist. Albtraum wäre für mich wenn das Zimmer marode und dreckig ist. Unfreundliches Personal verkrafte ich noch so halbwegs, oder faules 😉
    Liebe Grüße Tanja

    • Reply Rosa 23. Januar 2015 at 13:48

      Im Nachhinein denke ich auch, ich hätte direkt sagen müssen, dass es so nicht geht. Aber irgendwie hab ich mich nicht getraut. Ich hab mich aber so geärgert, dass ich dafür Geld ausgegeben habe, das passiert mir nicht noch mal. Vielleicht war ich aber vom Nahrungsmangel auch einfach zu geschwächt 🙂 Es war auf jeden Fall mal wieder eine Erfahrung und meine Schwester (die mit von der Partie war) und ich haben unser bestes gegeben, es mit Galgenhumor zu nehmen.

      • Reply TanjasBunteWelt 23. Januar 2015 at 13:53

        Im Nachhinein lacht man dann darüber 😉 aber ist schon heftig…

  • Reply Rosa 22. Januar 2015 at 17:50

    Das hier habe ich nach einem desaströsen Surfurlaub in Frankreich verfasst, um den Frust loszuwerden 🙂

    Liebes XXX-Team,

    vielen Dank für einen unvergesslichen Urlaub!
    Da keiner von euch uns nach der 18-Stunden-Fahrt vom Bus abgeholt hat, begann er schon spannend mit der Suche nach dem richtigen Camp in Le Pin Sec. Als wir es endlich gefunden hatten, fühlten wir uns direkt heimisch: Umgekippte, dreckige Bierbänke und Tische, leere Bierdosen überall und kein Mensch weit und breit. Also erst mal auf die Koffer gesetzt und abgewartet. Irgendwann erschien dann jemand (Teamer 1), der uns weder seinen Namen nannte, noch uns nach unseren fragte, und lediglich raunte, dass es „bald“ Frühstück geben werde. „Gleich“ könnten wir auch in unsere Zelte. Diese Informationen waren ein besonderes Privileg, das Gäste die nach uns kamen nicht erhielten. Teamer 1 nuschelte nur, wir könnten denen ja sagen, was Sache ist.
    Nach nur einer weiteren Stunde auf unserem Gepäck gab es dann tatsächlich Frühstück, juhu! Und dann durften wir sogar in die Zelte. Was für eine schöne Überraschung, als wir statt der auf der Homepage versprochenen Feldbetten dreckige Luftmatratzen fanden! Welch unerwarteter Komfort…
    Den Rest des Tages fragten wir uns, wer Teamer und wer Teilnehmer sein könnte, das Rätsel sollte am Abend durch eine Vorstellungsrunde gelöst werden. Ich kann natürlich voll und ganz nachvollziehen, dass einige Teamer dazu keine Lust hatten, schließlich bestand wohl noch eine Menge Restalkohol. Die Nacht im Zelt war dann sehr erholsam, schließlich gab es ja (im Gegensatz zu Zelten anderer Anbieter) keine Moskitonetze. Aber wer hat nicht gern um die 30 Mückenstiche am Körper?
    Am nächsten Tag dann endlich Surfunterricht: Pünktlich machten wir uns auf den Weg zum Strand und hielten nach unserem Lehrer Ausschau. Als wir ihn sahen, dachten wir, es wäre schlau sich in seiner Nähe aufzuhalten. Weit gefehlt! Wir hätten natürlich bei einem uns unbekannten Jugendlichen Aufwärm-Training machen sollen. Dumm nur, dass uns das niemand gesagt hatte. Aber nun wussten wir ja Bescheid und konnten jeden Tag qualifiziertes Aufwärm-Training genießen, das meist aus folgendem Satz bestand: „Seht ihr das Auto? Lauft hin und zurück!“ Vielen Dank auch!
    Dann begann auch schon die verzweifelte Suche nach dem uns zugewiesenen Material. Leider nicht auffindbar, trotzdem bin ich natürlich dafür verantwortlich…In irgendeinem schlabbernden Neoprenanzug drei Worte über Theorie und ab ins Wasser. Die Zerrungen, die ich mir holte, hätte ich gerne im versprochenen Yoga-Kurs kuriert. Das war aber natürlich nicht möglich, da dieser zeitgleich stattfand. Und ich Dummerchen hatte gedacht ich könnte beides machen, wie es auf der Homepage stand.
    Schön war auch, dass ich nach dem zweiten Kurs am Tag, dem Zurücktragen des Materials und dessen Säuberung „zu spät“ zum (bezahlten!) Abendessen kam. Leider nichts mehr da – Pech gehabt! Und so ging es dann fast jeden Abend. Aufgrund der Freundlichkeit der Teamer traute ich mich kaum, meine Nase ins Küchenzelt zu stecken und nach der vegetarischen Portion zu fragen, die ich extra vorab bestellt hatte. Auch hier eine Absage, der Koch hätte keine Liste über vegetarische Teilnehmer erhalten und deshalb wär jetzt auch nix mehr da.
    Dafür entlohnt wurde ich aber durch das große Vertrauen des Surflehrers in unser Können. Schon bald ließ er uns in der Obhut seines kaum Englisch oder Deutsch sprechenden Kollegen, der nun 13 Schüler beaufsichtigte. (Auf der Homepage angegebenes Schulungsverhältnis von 1:4 Who cares?)
    Und es ist auch kein Problem, dass der Kurs nur 16,5 Stunden und nicht 20 Stunden ging, wie auf der Homepage angegeben.
    Mein schönstes Erlebnis war jedoch folgendes: Auf Grund von Neurodermitis tat mir der lange Neoprenanzug an den Armen tierisch weh. Meine Bitte um einen Anzug mit kurzen Ärmeln wurde abgelehnt, ohne Begründung.
    Ich könnte noch so viel berichten, von Distanziertheit und Desinteresse der Teamer, nicht vorhandener Organisation, falschen Versprechungen der Homepage und zu wenig zu Essen. Aber ich will ja niemanden langweilen. Nur eins noch: Ich finde es natürlich absolut in Ordnung, das am letzten Tag die Teilnehmer selbst das Camp abbauen mussten, das ist auf keinen Fall Aufgabe der Teamer!
    Noch einmal vielen Dank und ein großes Lob: Hier hab ich mich so unwillkommen gefühlt, hier will ich nie wieder hin!

    Der Veranstalter hat mittlerweile Insolvenz angemeldet. Gott sei Dank.

    • Reply Beatrice 22. Januar 2015 at 17:57

      Ahhhhhh, das klingt ja nach Vorhof der Hölle! Mein aufrichtiges Beileid. Da ist die Insolvenz nicht nur ein kleiner Trost, sondern bewahrt auch andere vor so einem Horrortrip!!!

      • Reply Jutta 22. Januar 2015 at 19:34

        Wie kann das nur sein? Bei soviel Team-Spirit und Service-Bereitschaft! Schade drum: Ich habe beim, Lesen direkt Lust bekommen, auch so einen Kurs zu buchen und mich auf den gleichen Höllentrip zu begeben :/ Leider kann ich die Gemüter der Mitleser nicht mit ähnlichen Stories erheitern : ) Krass! Jutta

        • Reply Beatrice 22. Januar 2015 at 19:43

          Witzigerweise habe ich mich erst vor kurzem mit einer Freundin unterhalten, die auf Bali einen Surfkurs gemacht hat. Da meinte ich noch: „Eigentlich ’ne gute Sache. Das will ich auch lernen!“ – Aber ganz bestimmt nicht auf diese Weise! Arghhhhh…

          • Jutta 22. Januar 2015 at 20:05

            Ich bin überzeugt, dass es eine ganze Menge schwarzer Schafe im Tourismus-Sektor gibt… Ne, auf so eine Art möchte man weder Surfen lernen, noch Zelten gehen, noch Socialising betreiben : ) Ich fühl schon meine Haut jucken beim Thema Neoprenanzug und Luftmatratze… Aber ehrlich: Nach einem halben Tag wäre ich auf die Barrikaden gegangen. Die Zelte hätte ich den Typen um die Ohren gehauen! Aber als Außenstehenden hat man ja immer gut reden. Wenn man mitten drin steckt, ist man manchmal auch einfach nur gelähmt oder hofft einfach auf Besserung am nächsten Tag :/

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