Wie sicher ist es, nach Israel zu reisen?

By 9. Januar 2015 Israel, Sicherheit auf Reisen
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(Update 12. Januar 2016) Die Frage, die mir fast jeder stellte, als ich meine erste Reise nach Israel plante: „Wie steht es um die Sicherheit?“ Auch hier im Blog gab es immer wieder Kommentare von Interessenten, die das Land spannend finden, aber überlegten, ob sie reisen sollen. Natürlich habe ich mich auch mit dem Thema beschäftigt und war am Anfang hin- und hergerissen. Aber es überwog meine Neugierde, mehr über dieses Land zu erfahren und mir ein Bild davon zu machen, wie es in Israel jenseits der allgemeinen Medienberichterstattung zugeht.

Dir kommen diese Gedanken bekannt? Dann findest Du hier meine Erfahrungen zum Thema Sicherheit in Israel, meine Tipps und ein kleiner Einblick, wie die berühmt-berüchtigte Ein- und Ausreise gehandhabt wird.

Anmerkung: Dieser Artikel beruht auf den Erfahrungswerten meiner Reise im November 2014 und wurde nach meiner zweiten Tour im November/Dezember 2015 noch mal mit aktuellen Eindrücken ergänzt.

Vor der Reise

✔️ Informiere Dich vor der Reise in den Medien über die Lageentwicklung im Land sowie in der ganzen Nahost-Region. Lass‘ Dich aber nicht komplett verunsichern, denn manche Vorkommnisse wirken möglicherweise in der heimischen Berichterstattung ganz anders, als es sich innerhalb des Landes darstellt.

✔️ Du solltest in jedem Fall die aktuellen Sicherheitshinweise und Reisewarnungen beim Auswärtigen Amt nachlesen. Sehr sinnvoll finde ich, dass sich alle Deutschen, die sich – auch vorübergehend – in Israel oder den Palästinensischen Gebieten aufhalten, online in einer Krisenvorsorgeliste registrieren können.

Sicherheit in Irael

Während meiner Reise im November 2014 hatte sich die Lage wieder verschlechtert und die Situation war insgesamt eher angespannt. Trotzdem muss ich sagen, dass ich mich im Land zu keiner Zeit unsicher gefühlt habe. Am deutlichsten habe ich den Konflikt in Jerusalem gespürt, wo bestimmte Gebiete (wie z. B. der Ölberg) für Besucher gesperrt waren. Polizei und Sicherheitskräfte waren an vielen Stellen präsent und haben für eine strikte Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen gesorgt. Überhaupt hatte ich das Gefühl, dass Bereiche, die möglicherweise gefährlich werden könnten, von vornherein abgeriegelt waren.

✔️ Halte Dich strikt an die Anweisungen der lokalen Behörden und Ratschläge von Ortsansässigen. Wenn es irgendwo eine Sperre geben sollte, hat das einen Grund.

✔️ Versuche, auch während Deiner Reise immer mal Nachrichten zu lesen und Dich über die aktuelle Lage zu informieren. Während meiner Tour kam es am zehnten Todestag von Jassir Arafat zu erneuten Ausschreitungen zwischen Palästinensern und Israelis, von denen ich gar nichts mitbekam, obwohl ich mitten in Jerusalem war.

✔️ Falls Du auf eigene Faust unterwegs sein solltest, sei aufmerksam, was Deine Umgebung angeht und höre auf Dein Bauchgefühl. Wenn Dir etwas komisch vorkommt, dann gehe lieber auf Abstand. Demonstrationen und grössere Menschenansammlungen würde ich generell meiden.

✔️ Leider ist Israel seit seiner Gründung ein Konfliktgebiet. Wenn Du jedoch mit den Menschen in Tel Aviv und anderen Teilen des Landes sprichst, wirst Du die Erfahrung machen, dass die Mehrheit der Bevölkerung einfach in Frieden leben will. Die Israelis sind sehr offen, gastfreundlich und freuen sich über jeden Besucher, der sich in ihr Land „traut“.

✔️ Während meiner zweiten Tour im November/Dezember 2015 war ich auch in eher abgeschiedenen Gebieten in der Wüste Negev unterwegs. Was hier sehr auffiel, war die Militärpräsenz der Israelis, die einen großen Teil des kargen Landstriches für Übungszwecke benutzen. Hier wird man permanent durch Flugmanöver und Explosionsgeräusche an die schwelende Auseinandersetzung erinnert. Ein Umstand, der mehr als einmal für ein ungutes Gefühl bei mir gesorgt hat.

Einreise nach Israel

Deutsche benötigen einen Reisepass mit mindestens 6 Monaten Gültigkeit. Bis zu einem Aufenthalt von drei Monaten wird kein Visum gebraucht. Jeder Reisende erhält bei der Einreise eine Einreisekarte („Border Control Clearance“), die bis zur Ausreise aufbewahrt werden muss. Ein israelischer Stempel im Pass fällt dadurch also komplett weg.

Ich war gespannt, wie sich die Befragung bei der Ein- und Ausreise gestalten würde. Es empfiehlt sich in jedem Fall, mindestens 2,5 bis 3 Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein. Die Schalter von El Al in Frankfurt wurden erst von einem Polizeihund nach Sprengstoff abgesucht, bevor sie geöffnet wurden. Vor dem Check-in wird man zum Einzelgespräch mit dem israelischen Sicherheitspersonal gebeten. Familien und Paare werden gemeinsam befragt. Eine ungewohnte Situation, die ich etwas unangenehm fand. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass alle Beamten betont höflich und zügig gearbeitet haben. Inhaltlich drehte es sich um folgende Standardfragen:

  • Warum willst Du nach Israel reisen? (Tourismus)
  • Wie lange willst Du bleiben?
  • Wohin willst Du reisen? (konkretes Ziel bzw. Stationen Deiner Rundreise)
  • Wer hat Deinen Koffer gepackt? (natürlich nur Du selbst)
  • War das Gepäck auf dem Weg zum Flughafen unbeobachtet? (niemals!)
  • Hat Dir jemand etwas gegeben, was Du nach Israel mitnehmen sollst? (natürlich nicht!)
  • Hast Du Waffen dabei? (hoffentlich nicht!?)
  • Hast Du Flüssigkeiten im Gepäck? (nichts, außer Shampoo und Duschgel)
  • Was machst Du beruflich?

Bei meiner Reise im November 2015 hatte ich den Eindruck, dass sich die Kontrollsituation noch mal verschärft hatte. Wenn Du Gepäck aufgibst, solltest Du darauf achten, das Dein Koffer nicht verschlossen und damit frei zugänglich ist. Bevor Deine Habseligkeiten an Bord gelangen, werden sie geöffnet und von Sicherheitspersonal untersucht. Mein Handgepäck wurde beim Security Check in einem separaten Raum auf Sprengstoff geprüft, wobei wirklich jeder einzelne Ausrüstungsgegenstand – Kamera, Laptop, Smartphone, die Schnürsenkel meiner Sneaker (!) – einzeln behandelt wurde. Der Weg bis zum Flieger ist von bewaffneter Polizei gesäumt und auch auf der Startbahn steht ein gepanzertes Fahrzeug bereit.

Ausreise aus Israel

Bei der Ausreise aus Israel über den Flughafen Ben Gurion findet eine ähnliche Befragungen der Reisenden statt und auch eine eingehende Gepäckkontrollen wird durchgeführt. Es ist also sinnvoll, auch dort genug Zeit (ca. 2,5 bis 3 Stunden) vor dem Abflug einzuplanen. Ich muss dazu sagen, dass ich besonders bei meinem letzten Trip im Dezember 2015 ziemlich verärgert war über die unhöfliche Behandlung durch die Beamten bei meiner Ausreise. Die Befragung zog sich bei mir ewig hin und man erwartete von mir, dass ich den genauen Ablauf meiner Tour inklusive der Hotels, wo ich genächtigt hatte, aufzählte. Weil mich diesbezüglich mein Gedächtnis im Stich liess, gab man nicht eher Ruhe, bis ich meinen Laptop hochgefahren hatte und dem Personal die Liste mit allen Stationen unter die Nase hielt. Du solltest also darauf vorbereitet sein, auch Detailfragen (Orte, genaue Route, verbrachte Zeit, Hotelnamen) beantworten zu können.

Inlandsflug in Israel

Wer einen Inlandsflug in Israel gebucht hat, sollte sich auf ein ähnliches Procedere einstellen. Zwar findet das Ganze etwas „gestraffter“ statt und die Befragung ist etwas kürzer, aber das Handgepäck wird eingehend auf Sprengstoff geprüft und in meinem aufgegebene Gepäck habe ich hinterher einen Hinweiszettel von der Security gefunden, dass es geöffnet und untersucht wurde.

Ich hoffe, ich konnte Dir einen kleinen Einblick zu dem wichtigen Thema der Sicherheit in Israel geben. Du hast noch Fragen? Schreib‘ mir in den Kommentaren!

Mehr über Israel kannst Du in den folgenden Artikeln erfahren:

Meine Lieblingsstadt in Israel: City Guide Tel Aviv

Möge Friede sein in Deinen Mauern: City Guide Jerusalem

Mein Hoteltipp für Jerusalem: The Austrian Hospice

Action & Entspannung: Jeeptour in der Wüste & Schwimmen im Toten Meer

Karg & schön: Mein Trip durch die Wüste Negev

Sich Wildtieren respektvoll nähern: Mit Delphinen schwimmen im Roten Meer

Birdwatching: Zugvögel beobachten am Roten Meer

Wer Israel bereisen möchte, findet hier meine Erfahrungen zum Thema Sicherheit, meine Tipps und ein Einblick, wie die Ein- und Ausreise gehandhabt wird.

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17 Kommentare

  • Reply Andy, Miri und Skar 24. März 2016 at 23:34

    Hey Beatrice,

    krass, dass du im Negev auf so viel Militär gestoßen bist. Wir sind Anfang 2015 im Süden und dem Negev gestartet, dann am Toten Meer entlang zum See Genezareth, von dort aus in den Golan und über die Westküste und Jerusalem zurück nach Tel Aviv. Das erste Mal, dass wir bewusst Militär wahrgenommen haben war in den Golanhöhen – klar, da kurven viele Blauhelme rum- und dann erst wieder in Jerusalem und Tel Aviv. Wir haben uns auch echt zu jedem Zeitpunkt sehr sicher gefühlt. Hilft vielleicht auch, sich bewusst zu machen, dass sich dort ja in keinster Weise irgendwelche Aggressionen gegen Touristen richten. Die haben halt ihre Konflikte untereinander, was extrem schade ist, aber nichts mit den Reisenden im Land zu tun hat… Wir sind von beiden Seiten (Israelis UND Palästinensern) immer extrem freundlich und mit offenen Armen empfangen worden. War eine Hammer Tour!!! <3
    Vielleicht dürfen wir dir unseren Link da lassen? http://bilderbummler.de/tag/israel/

    Ganz lieben Gruß und wir sind gespannt auf weitere Israel- Artikel! 😀

  • Reply Jennifer 23. Februar 2016 at 23:55

    Hi, toller Bericht! Vielen Dank.
    Mich hat das Interesse an istael auch sehr gepackt, da auch sehr interessante Reiterreisen angeboten werden.
    Als Frau alleine zu reisen ist kein Problem? Ich bin 27, blond (auch das noch) und würde wohl alleine hin (wenn auch auf eine geführte Reise) aber man muss ja auch durch die Kontrollen?!

    Und die Nähe zu Syrien, dem Irak, IS etc. hat nicht abgeschreckt?

    Lieben Gruß!

    • Reply Beatrice 24. Februar 2016 at 9:18

      Liebe Jennifer,
      das Dich die Reiterreisen interessieren, kann ich gut verstehen. Das wäre auch mein Ding…

      Als Frau in Israel zu reisen, ist absolut überhaupt gar kein Problem. Die sind so gleichberechtigt eingestellt und selbst die Frauen sind verpflichtet, zum Militär zu gehen… Ich kann mich nicht erinnern, dass mich einer auch nur komisch angeguckt hat. Aber die Sicherheitskontrollen bleiben Dir dadurch trotzdem nicht erspart.

      Im Süden von Israel merkt man nichts von Syrien, aber dafür kann es sein, dass Du die Militärübungen von Israel in der Wüste Negev mitbekommst. Wenn man dich im Norden von Israel an der Grenze bewegt, dann hört man manchmal schon in der Ferne, dass da Auseinandersetzungen sind. Ich war dort nur kurz und natürlich macht einen das nachdenklich. Es kommt also sehr darauf an, wo Du Dich im Land bewegst.

      Liebe Grüße,
      Beatrice

  • Reply Nina 2. Februar 2016 at 12:05

    Hi Beatrice,

    sehr informativer Bericht, hätte ich mal lesen sollen, bevor ich nach Israel geflogen bin im November 2015. Dann wären mir die Einzelbefragungen sicher nicht so merkwürdig vorgekommen. Nach der angespannten Lage im Herbst haben mir israelische Freunde geraten, Jerusalem zu meiden. Ich finde es zwar etwas schade, dass ich die Hauptstadt so nicht sehen konnte, aber ich habe mich dann auf die schöne Natur konzentriert. Und Israel ist neben all den kulturellen Highlights auch echt klasse zum Wandern!
    http://www.reiselieber.org/7110-wandern-israel-top-wanderungen

    Viele Grüße
    Nina

    • Reply Beatrice 2. Februar 2016 at 12:22

      Liebe Nina, Deinen Bericht über die Wandertouren in Israel habe ich gesehen. Da waren echt abgefahrene Touren dabei… Respekt, das lohnt sich echt, da unterwegs zu sein! Viele Grüße zurück, Beatrice

    • Reply Bjoern 19. März 2016 at 11:15

      Hallo Nina!

      Isrealis werden dir fast immer sagen wie gefählrich es ist, man Jerusalem meiden sollte und man lebensmüde ist wenn man ins Westjordanland einreißt. Ich war mehrfach in Isreal und Westjordanland, habe dort übernachtet und habe mich immer sicher gefühl. Klar, es kann immer zu einer Auseinandersetzung kommen aber dann meidet man dieses Gebiet einfach.

      Allerdings wollen die Isrealis nicht das man nach Palästina einreißt.

      Ich bin allerdings der Meinung dann hat man was verpasst. Vor allem Jerusalem ist ein Muss, einer tollsten Orte wo ich jemals in meinem Leben war. Deswegen lass Dich von Meinungen der Isrealis nicht abschrecken.

      Isreal und das Palästina sind wurdeschöne Gebiete und ich leibe die Mesnchen auf beiden Seite egal ob sie aus Isreal oder Palästina kommen.

      Björn

      • Reply Bjoern 19. März 2016 at 11:17

        Sorry für die Tippfehler ….

  • Reply Ellen 26. Januar 2016 at 6:30

    Bin Ende Februar auf einer Schiffsreise im östlichen Mittelmeer mit 2 tägigem Aufenthalt in Ìsrael. Möchte Nazareth und den See Genezareth besuchen. Meine Frage: Wie steht es um die Sicherheit bei den genannten Ausflugsziel aus? Über eine kurze Info würde ich mich sehr freuen.

    • Reply Beatrice 26. Januar 2016 at 12:02

      Liebe Ellen, als ich in der Region das letzte Mal unterwegs war (November/Dezember 2015), fand ich es dort völlig unbedenklich. Nach meinen Erfahrungswerten wird besonders in diesen Regionen, die viel von ausländischen Gästen besucht werden, sehr auf Sicherheit geachtet. Viele Grüße, Beatrice

  • Reply Neni 19. Januar 2016 at 13:54

    Ich muss sagen, dass mich diese krassen Kontrollen eigentlich gar nicht stören. Better safe than sorry.
    Ich würde wirklich gern nach Israel, hoffentlich ergibt sich die Gelegenheit bald mal 🙂

  • Reply Oli 20. November 2015 at 2:06

    Die Sicherheitslage hat mich bisher immer von einem Besuch von Israel abgehalten. Ich meine damit nicht die verschwindend geringe Wahrscheinlichkeit, Opfer eines Anschlags zu werden. Davor habe ich gar keine Angst. Sondern die Sicherheitskontrollen. Ich weiss nicht, woran es liegt, aber bei Sicherheitskontrollen werde ich schnell genervt und etwas aggressiv. Vor allem bei so vollkommen unsinnigen Prozeduren wie der Befragung am Schalter kann ich mir blöde Sprüche selten verkneifen. Und ich glaube, in Israel ist das keine so gute Idee. Oder wie schätzt du das ein?

    • Reply Beatrice 20. November 2015 at 11:18

      Die Befragung ist schon etwas seltsam und es kommt vermutlich auch sehr darauf an, wenn man dort erwischt. Bei mir war’s ein sehr junger Mann, der das offensichtlich noch nicht so lang gemacht hat und sehr höflich war. Entsprechend war ich auch nicht genervt. Kann mir aber vorstellen, dass man bei dieser Prozedur ganz unterschiedliche Erfahrungen machen kann. Trotzdem würde ich mir Sprüche eher verkneifen, sondern versuchen, ganz cool und gelassen zu bleiben. Ich hatte nicht das Gefühl, dass „vorlaute“ Reisende gleich eins auf den Deckel kriegen, aber Diskussionen ziehen das Ganze garantiert noch mal endlos in die Länge.

      Ich bin gespannt, wie’s jetzt am nächsten Donnerstag läuft. Ich fliege ja wieder nach Israel und werde ein Update des Artikels schreiben, wie es mir diesmal ergangen ist. Sofern Dich die Region interessiert, würde ich mich von den Kontrollen keinesfalls abhalten lassen, Dir selbst einen Eindruck vom Land zu machen. Ich freue mich schon total auf diesen zweiten Trip…

  • Reply Bianca 6. Oktober 2015 at 11:43

    In unserem Fall scheint mir Südtirol Familienurlaub angebrachter. Aber grundsätzlich: Ich finde es ganz toll, dass du so offen und ehrlich über eine Reise nach Israel schreibst. Darauf aufmerksam machst, dass man aufpassen muss/sollte, aber so ganz ohne künstliche Panikmache. Da hat es richtig Spaß gemacht, den Beitrag zu lesen. 🙂

  • Reply Arjuna 9. September 2015 at 19:25

    Ich war kürzlich auch in Israel und in Palästina. War eines der schönsten und tollsten Länder welches ich jemals bereist habe, möchte unbedingt bald wieder hin. Schöner Beitrag jedenfalls 🙂 Habe auch einen BEitrag über Israel geschrieben: http://www.reisegeek.de/eine-wanderung-durch-palaestina-bildern/

    Liebe Grüsse,
    Arjuna

  • Reply Miri 14. Juni 2015 at 8:56

    Ach schau, du warst schon da… Dann lese ich mal gespannt wie du es so fandest… 😉 LG

  • Reply Annika 13. Juni 2015 at 21:41

    Wir haben auf unseren Israel-Reisen die gleichen Erfahrungen gemacht. Wir haben uns nie unsicher gefühlt und die Menschen dort sind unglaublich gastfreundlich und offen. Bei unserer letzten Reise war ich sogar hochschwanger und wir planen nun auch schon bald wieder zu fliegen, nun mit unserem 1 jährigen Sohn. Die Fragen der Fluggesellschaft sind aber schon sehr gewöhnungsbedürftig! Wir wurden auch gefragt wo wir wohnen und in welchem Stockwerk, ob wir israelische Freunde haben und welche sozialen Netzwerke wir nutzen.

    • Reply Beatrice 14. Juni 2015 at 12:00

      Liebe Annika, ich glaube, die Befragung variiert auch ein bisschen – je nach dem, welchen „Gesprächspartner“ man so bekommt… Der junge Mann, der bei mir die Fragen stellte, war wahrscheinlich auch selbst noch nicht lang dabei und wirkte ein wenig unsicher – was mich wiederum irritiert hat. In jedem Fall sollte man sich durch die ganze Prozedur NICHT abgeschreckt fühlen, nach Israel zu reisen. Ich wünsche Euch einen ganz wundervollen nächsten Trip zusammen mit Euren Sohn! Viele Grüße, Beatrice

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