30 Jahre WDC – Warum es wichtig ist, Organisationen zu unterstützen, die nachhaltige Ideen in der Politik durchsetzen

30 Jahre WDC

[Sponsored Post] Wer sich mit Nachhaltigkeit beschäftigt, kann sich je nach Standpunkt und akuter Stimmungslage dem Thema von zwei Seiten nähern:

Auf der einen Seite gibt es Grund zur Freude über Erfolge und gute Nachrichten. Das finde ich unglaublich wichtig, denn wir brauchen Überzeugungskraft und funktionierende Lösungen für die vielfältigen Probleme, die wir als Menschen weltweit haben.

Jeder von uns hat Einfluss, den er gezielt einsetzen kann. Beim Einkauf. Bei der Art, wie wir leben und konsumieren. Wenn wir alte Verhaltensweisen gegen neue Gedanken eintauschen. Jeder KANN und SOLLTE etwas tun. Im eigenen Tempo und im Rahmen seiner Möglichkeiten.

Auf der anderen Seite überschlagen sich die Meldungen zum Klimawandel, der Verschmutzung der Weltmeere, zu Artensterben, giftigen Pestiziden und Wasserknappheit.

Egal, wie engagiert wir als Einzelpersonen Plastik vermeiden oder unseren Fleischkonsum reduzieren: das kann nur der erste Schritt sein. Nachhaltigkeit muss sich als Selbstverständlichkeit in allen Bereichen unserer Gesellschaft verankern, Nachhaltigkeit muss als Priorität auf der politischen Agenda stehen und es muss ein vernünftiges Gegengewicht zu wirtschaftlichen Interessen geben.

Wir müssen es schaffen, die Politik zu verändern, denn es läuft uns wertvolle Zeit davon. Zeit, in der Gletscher schmelzen, der Meeresspiegel ansteigt und das Wetter verrückt spielt.

Wie kann man Einfluss auf die Politik gewinnen?

Es muss nicht gleich jeder selbst in die Politik gehen (auch wenn das natürlich die effizienteste Möglichkeit ist). Ich selbst bin nicht politisch aktiv und bin auch nicht sicher, ob das eine Option für mich wäre. Aber wir können den von uns gewählten Abgeordneten unsere Meinung mitteilen – direkt über Briefe, Mail, Gespräche – oder über die passenden Akteure, die sich politisch einsetzen. Namhafte und etablierte Organisationen sind oft schon über viele Jahre in Verhandlungen mit den politisch Verantwortlichen und können auf diese Weise Schritt für Schritt etwas bewegen.

Je mehr Bewusstsein sich unter den Menschen regt, je aktiver wir sind, desto größer wird der Einfluss und die Wahrscheinlichkeit, etwas zu erreichen.

30 Jahre WDC – Whale & Dolphin Conservation

Eine der Organisationen, die ich seit 2016 immer wieder unterstütze, ist WDC. Schon seit drei Jahrzehnten ist die internationale NGO im Meeresschutz aktiv.

Die engagierten Mitarbeiter aus der deutschen Zentrale in München kenne ich zum Teil persönlich. Ihnen sind genau wie mir Themen wie Meeresverschmutzung und Artenschutz wichtig und bei ihnen weiß ich, dass sie diesem Anliegen bei der Bundesregierung Gehör verschaffen.

Durch den langfristigen Kontakt habe ich erst wirklich richtig verstanden, wie viel Aufklärung, Überzeugungsarbeit, Gespräche und Debatten nötig sind und wie viele Rückschläge verkraftet werden müssen, bis ein politisches Umdenken erfolgt und Gesetzesänderungen umgesetzt werden können.

Allein 2017 gab es einige wesentliche Erfolge bei WDC

Im Kampf für die Schließung von Delfinarien gab es politische Unterstützung aus drei deutschen Bundestagsfraktionen – Bündnis 90/Die Grünen, die Linke und die SPD. Damit ist das Ziel, keine Delfine mehr gefangen zu halten, wesentlich näher gerückt.

Über 50 Schulklassen in ganz Deutschland hat WDC im Jahr 2017 besucht und mit mehr als 1.000 Schülern über die Gefahren der Meeresverschmutzung diskutiert. In der Aufklärung und Bildung von Kindern und Jugendlichen sehe ich einen der wichtigen Ansatzpunkte, damit wir in Zukunft klügere und bessere Entscheidungen treffen können.

WDC
© WDC
WDC
© Tigerentenclub

Das Plastikproblem ist für mich eines der dringendsten Umweltthemen und bei meinem Besuch auf Bali habe ich mit eigenen Augen gesehen, wie schlimm die Situation an einigen Stellen der Welt schon ist. Da können wir als Privatperson Plastik vermeiden, so viel wir wollen, aber es müssen auch politische Regelungen her. Das Problem liegt auch keineswegs nur an fernen indonesischen Stränden, sondern direkt vor unserer Haustür, wie der aktuelle Umweltskandal in der Schlei beweist.

Mehr als 100.000 Menschen haben sich auch der WDC-Kampagne für ein Verbot von Walfleisch-Transporten durch europäische Häfen angeschlossen. Die Forderung wurde letztendlich auch vom EU-Parlament unterstützt und soll nun umgesetzt werden.

© BMUB Sascha Hilgers

Ein besonderes Projekt läuft bei WDC zum Schutz der Schweinswale, unserer einzigen einheimischen Walart. Ich war letztes Jahr zum Schweinswal-Watching an der Ostsee und hatte das Glück, sehr viel über diesen kleinen, faszinierenden Wal zu erfahren, der leider nur allzu oft als Beifang in deutschen Grundschlepp- und Stellnetzen verendet. Ein inakzeptabler Zustand, gegen den WDC ebenfalls ankämpft.

2018 geht es mit diesen Zielen bei WDC weiter

Auch dieses Jahr geht der Kampf gegen Plastik weiter, es wird eine Kampagne gegen Delfinarien in Deutschland geben und der Schutz des Schweinswals steht auch weiter auf dem Programm.

Für mich ist klar, dass ich auch weiter als Unterstützer dabei bin. Wer auch Lust hat, mitzuhelfen, hat verschiedene Möglichkeiten dazu.

  • Als Aktivist*in, der über Meeresschutz spricht, an Veranstaltungen teilnimmt, Inhalte auf Social Media teilt oder Spendenaktionen organisiert.
  • Als Spender*in, denn alle Aktivitäten kosten neben viel Zeit, Engagement und Nerven eben auch Geld. Mir ist völlig klar, dass die meisten von uns auf ihre Finanzen achten müssen. Ich auch. Aber eine einmalige Spende ist eigentlich immer drin. Oder man spendet einen kleinen Betrag monatlich. Selbst 5 EUR im Monat helfen schon.
  • Bei einer Patenschaft für Wale und Delfine hat man einen noch persönlicheren Bezug zu den Tieren und erfährt regelmäßig, wie es den Schützlingen geht.
  • Als Multiplikator*in mit einem WDC-Shirt oder einer Stofftasche macht man klar: Mir sind unsere Ozeane und seine Bewohner wichtig. Zum 30. Jubiläum gibt es eine kleine Sonderedition, mit der ich auch unterwegs bin (siehe Titelbild). Ganz nebenbei unterstützt man mit dem Kauf auch die Arbeit von WDC.

[Sponsored Post] Für diesen Artikel anlässlich des 30. Jubiläums von WDC habe ich ein kleines Honorar erhalten. Es gab keine Vorgaben zum Inhalt: die Fakten zu den Erfolgen des WDC stammen aus dem Jahresbericht 2017. Alle geäußerten Ansichten über die Wichtigkeit politischer Einflussnahme und Aufklärungsarbeit sind meine eigenen. Ich bin selbst aus Überzeugung Unterstützer und Spender bei WDC. Mit der Organisation habe ich schon bei verschiedenen (unbezahlten) Projekten zusammengearbeitet, z. B. zu den Themen Walbeobachtung, Mikroplastik und Schutz des Schweinswales.

 

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