Mein persönliches Best of Österreich – 7 Tipps für dich zur Inspiration

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Aufgrund der aktuellen Lage können reale Reisen noch nicht stattfinden. Umso mehr möchte ich dir Lust machen, den nächsten Österreich-Urlaub schon mal in Gedanken zu planen und dich inspirieren zu lassen. In diesem Artikel habe ich meine sieben schönsten Highlights aus mehreren Österreich-Touren für dich zusammengefasst – zum Nachreisen und ausprobieren (sobald das möglich ist) dringend empfohlen!

Badeurlaub & Berge kombiniert im Strandhotel am Weissensee

Für alle, die sich nie zwischen Strand und Bergen entscheiden können, habe ich die ideale Lösung. Am Weissensee lockt ein glasklares Badevergnügen – ich übertreibe nicht, das Wasser hat Trinkqualität! – in Kombination mit den umliegenden Bergen. Als wenn das nicht schon Grund genug wäre, empfehle ich dir zusätzlich Österreichs erstes Vegetarier-Hotel als Herberge. In dem 4 Sterne Superior Hotel kannst du nicht nur erstklassig entspannen, sondern auch ganz vorzüglich pflanzlich essen – und das hat wirklich rein gar nichts mit Verzicht zu tun!

Du bist noch nicht so ganz überzeugt? Dann zähle ich dir hier noch ein paar Argumente aus meiner Sicht auf:

  • Wenn du gerne aktiv Urlaub machst, dann hast du am Weissensee jede Menge Möglichkeiten dafür: wandern, schwimmen, Rad oder E-Bike fahren, Stand-up Paddling, was immer du magst…
  • Next Level Entspannung ist im See-Spa möglich. Ich habe selten so sehr die ausgedehnten Saunagänge genossen, wie im Strandhotel. Es gibt mehrere Temperaturen zur Auswahl, danach schwimmt man nackt zum Abkühlen im türkisfarbenen Wasser und beim Ausruhen auf der Liege genießt man den Panoramablick über den Weissensee.
  • Wer seine Auszeit für ein spannendes Retreat nutzen möchte, findet im Strandhotel sehr viel Auswahl. Es gibt ein umfangreiches Programm, das von Yoga & Ayurveda über Feldenkrais bis hin zu Fasten oder Kältetraining nach Wim Hof reicht.
  • Ich esse schon seit Jahren überwiegend pflanzlich und muss nicht von den Vorzügen überzeugt werden. Aber selbst Omnivoren dürften von dem vegan/vegetarischen Genüssen begeistert sein, weil so raffiniert und ideenreich gekocht wird. Die mehrgängigen Abendmenüs haben bei mir definitiv Maßstäbe gesetzt. Der einzige Nachteil: ich war nach den ganzen Köstlichkeiten zum Dinner noch am nächsten Morgen so satt, dass ich kaum das üppige, vielfältige Frühstücksbuffet genießen konnte.

Mehr Informationen findest du auf der Website des Strandhotels am Weissensee. Weitere Tipps für Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten gibt’s im offiziellen Tourismusportal von Kärnten. Du hast Lust auf achtsam erzeugte Lebensmittel? Dann schau dir mal den Slow Food Guide Kärnten an!

Paddelspaß auf der Drau in Kärnten

Wandern und E-Bike fahren habe ich in Österreich schon oft gemacht. Aber Kanu-Wandern, das war komplett neu für mich. Umso neugieriger war ich auf den Drau-Paddelweg, den man in mehreren Etappen befahren kann. Die erst Erkenntnis beim Tragen der Kanus zum Flussufer: die Boote sind unerwartet schwer. Aber kaum sitzt man nach der Einweisung im Kanu und hat die ersten Paddel-Manöver gemeistert, wird es auch deutlich entspannter. Man paddelt, plaudert mit seinem Bootskameraden, lässt die unberührte Landschaft an sich vorbeiziehen und vergisst dabei irgendwann völlig die Zeit. Die Ruder gleiten still durch das Wasser und irgendwann will man gar nicht mehr aufhören, so meditativ vor sich hinzugleiten.

Mehr Informationen gibt es in meinem Artikel über Aktivurlaub in Kärnten und auf der offiziellen Seite des Drau-Paddelweges.

Die grüne Seite von Salzburg entdecken

Salzburg muss man einfach ins Herz schließen, die Stadt ist so charmant, das ich wirklich jedem empfehlen kann, sich dort einmal umzuschauen. Ich habe für Salzburg einen Green Guide mit vielen nachhaltigen Tipps geschrieben. Natürlich sollte man als Besucher einen Spaziergang durch verwinkelten Straßen und Gassen der Altstadt machen und in der Getreidegasse mit den vielen Zunftzeichen das Geburtshaus von Mozart bewundern.

Aber viel lieber noch habe ich mich etwas abseits vom Trubel aufgehalten und bin durch den Mirabellgarten mitten im Zentrum flaniert und habe den Botanischen Garten der Universität Salzburg besucht. Im gesamten Botanischen Garten sind verschiedene Schauflächen überwiegend der Vegetation Mitteleuropas zu sehen. Es gibt Flach- und Niedermoore, alpine Pflanzengemeinschaften, aber auch Themenbereich, wie z. B. den „Salzburger Apotheker-Kräutergarten“ oder eine Streuobstwiese.

Wem das noch nicht grün genug ist, der sollte über den Grünmarkt am Universitätsplatz schlendern. Jeden Tag – ausgenommen am Sonntag – kann man hier lokale Erzeugnisse kaufen. Am besten kombiniert man das Ganze mit einer köstlichen Portion Eis, die man bei Eis Greissler oder bei Eisl Eis kaufen kann.

Bei Eis Greissler haben mich die vielen kreativen Sorten fasziniert: Wer kann schon bei Grießschmarren, Honig mit Blütenblättern oder Pistazie mit Salz & Muskat widerstehen?

Bei Eisl Eis gibt es dafür fantastisches Bio-Eis aus Schafmilch. Wer mag, bekommt noch ein Gratis-Topping mit flüssiger Zartbitter-Schokolade. Na, habe ich dich überzeugt?

Mehr Informationen gibt es auf der Website von Tourismus Salzburgerland. Mein Hoteltipp für Salzburg ist das Boutique-Hotel & Villa Auersperg.

Käse selber machen im Montafon

Ich hätte euch jetzt an dieser Stelle auch gerne von meiner ersten Klettertour in Österreich erzählt, die im Montafon geplant war. Es wäre eine echte Herausforderung für mich geworden, denn ich habe schnell Höhenangst. Aber ich wollte es unbedingt ausprobieren. Heraus aus der Komfortzone, neue Erfahrungen sammeln und hinterher stolz und glücklich sein, es geschafft zu haben. Leider wurde nichts daraus. Das Wetter war zu schlecht und damit das Risiko zu hoch. Pech gehabt! Ich habe es sehr bedauert und bis heute nicht geschafft, einen neuen Versuch zu unternehmen.

Dafür ist mir das Montafon aus ganz anderen Gründen eindrücklich in Erinnerung geblieben – und zwar wegen der Käseherstellung. Zu dieser Erkenntnis hat mir das Montafoner Käsehaus verholfen, wo man besagten Kurs buchen kann, um unter fachkundiger Anleitung Käse herzustellen. Nach zwei Stunden hält jeder Teilnehmer einen kleinen Käselaib in den Händen. Er kann nicht sofort gegessen werden, denn er muss erst noch ruhen, atmen und regelmäßig gewendet werden. Am Anfang tritt etwas Molke aus, die man abschüttet. Nach 24 Stunden reibt man den Käse mit Salz ein und innerhalb von zwei Wochen kann man seine Kreation genießen. Ich war erst skeptisch, wie das Ergebnis schmeckt und war positiv überrascht: Der Käse hatte ein würzig-frisches Aroma, ähnlich einem Feta.

Auch wenn man es sicher nicht verallgemeinern kann, war ich doch erstaunt, wie einfach es sein kann, Käse zu produzieren. Und natürlich konnten wir nach vollbrachter Arbeit verschiedene Sorten kosten und im angeschlossenen Käseladen einkaufen. Vorher habe ich immer gedacht, das ist ein wahnsinnig aufwändiger Prozess, bei dem jede Menge schiefgehen kann. Der Kurs hat mir definitiv Lust gemacht, mehr über die Käseherstellung zu erfahren, aber beim nächsten Mal inklusive der Arbeit mit den Tieren auf einem Ziegen- oder Schafhof.

Mehr Informationen gibt es in meinem Montanfon-Artikel und bei Montafon Tourismus.

Sportliche Sommerfrische in St. Anton am Arlberg

St. Anton in Österreich bringt man traditionell mit Winterurlaub und Skisport in Verbindung. Aber man kann dort auch ganz hervorragend die Sommerferien verbringen, was ich höchstpersönlich ausprobiert habe. Mein Fazit vorneweg: es gibt gut ausgebaute Bike-Trails, ein entspanntes Spa-Angebot und zur Stärkung typisch österreichische Genüsse. Aber der Reihe nach…

Meine Bike-Tour mit Blick auf den etwa 3.000 Meter hohen Patteriol-Gipfel hat mir am besten gefallen.  Unsere Route ging durch das Verwalltal zur Konstanzer Hütte und dann weiter ins Schönverfalltal. Durch das E-Bike kann man seinen Bewegungsradius ganz erheblich steigern und viel weitere Tagestouren unternehmen, als das zu Fuß jemals möglich wäre.

Nach der Anspannung kommt bekanntlich die Entspannung. Deshalb ist es auch mein größtes Vergnügen, nach vollbrachtem Outdoor-Programm den Spa-Bereich im Hotel auszunutzen. Das Valluga Hotel hat diesbezüglich viel Auswahl zu bieten: Pool, Dampfbad, Sanarium und finnische Sauna lassen keine Wünsche offen. Aber auch die Zimmer und das gesamte Ambiente im Valluga Hotel hat mir gut gefallen: auf moderne Art wird hier der typische Alpenstil mit schlichtem Minimalismus kombiniert.

Um sich nach so einem ereignisreichen Tag ein besonderes Essen zu gönnen, ist das Gourmethotel Schwarzer Adler die richtige Adresse. Obwohl das Restaurant mit zwei Hauben von Gault & Millau ausgezeichnet ist, geht es im Restaurant locker und herzlich zu, ohne steifen Service. Die Küche bietet einen Mix aus österreichischen Spezialitäten und internationalen Gerichten.

Mehr Informationen findest du auf der Website vom Tourismusverband St. Anton und in meinem Blogartikel über St. Anton.

Auf den Spuren von Luchs und Hirsch im Nationalpark Kalkalpen

Ich gebe es zu: beim Nationalpark Kalkalpen war ich ganz besonders auf die Luchse gespannt, denn die Region hat ein eigenes Schutzprojekt, das sich um den Erhalt der seltenen Raubkatze kümmert. Zu Gesicht bekommen habe ich die scheuen Tiere natürlich nicht. Mit Glück fangen die Fotofallen immer mal wieder spannende Bilder ein und natürlich haben die Ranger viel über das Monitoring-Programm und die Waldkatze zu erzählen.

Dafür konnte ich zumindest durch das Fernglas ein Blick auf röhrende Hirsche erhaschen. Von Mitte September bis Anfang Oktober wird es laut im Nationalpark Kalkalpen. Die Rothirsche kämpfen erbittert um ihre Rangposition und die Gunst der Damen. Die eindringlichen Rufe sind fast schon ein bisschen unheimlich und bieten in jedem Fall ein beeindruckendes Naturschauspiel. Während meines Besuches Ende September war genau die richtige Zeit, um dieses Open Air Konzert der besonderen Art hören zu können. Die Hirschbrunft kann in Begleitung eines Nationalpark-Rangers beobachtet werden, der die richtigen Stellen kennt und jede Menge über das größte Wildtier im mitteleuropäischen Raum berichten kann.

Mehr Informationen gibt es auf der Website des Nationalparks Kalkalpen und bei Oberösterreich Tourismus. Hier gibt es eine ausführliche Beschreibung meines Besuchs im Nationalpark Kalkalpen.

Auf dem Pferderücken durch die Mühlviertler Alm

Reiten ist für mich reinste Entschleunigung. Sobald ich auf dem Pferderücken sitze, habe ich den Rest der Welt vergessen. Ich bin in Oberösterreich und blicke durch zwei Pferdeohren auf die hügelige Landschaft. Die Herbstsonne strahlt vom blauem Himmel und ich passe mich ganz der Bewegung meiner dunkelbraunen Stute an, die mich trittsicher und seelenruhig auch über steile und steinige Wege führt. Irgendwann ist mein Kopf einfach nur leer und ruhig.

Die Mühlviertler Alm ist ein Paradies für Pferdebegeisterte. Es gibt 700 km beschilderte Reitwege und 50 Pferdestationen & Reitherbergen, die man ansteuern kann. Entweder reitet man eine Rundtour von Hof zu Hof und lässt sein Gepäck transportieren. Dazu zählt beispielsweise der Johannesritt, ein fünftägiger Rundritt, bei dem man eine Strecke von 110 km zurücklegt. Alternativ kann man auch einen Reithof auswählen, von dem aus man Sternritte in die Umgebung macht.

Bevor du jetzt denkst „Halt, ich kann nicht reiten. Das kommt für mich nicht infrage.“ – warte noch mal kurz ab. Wanderreiten ist auch für absolute Anfänger und Wiedereinsteiger geeignet. Du bist in Begleitung eines erfahrenen Reitführers unterwegs und kannst bei reinen Schrittritten deine ersten Erfahrungen im Pferdesattel sammeln (oder deine Fähigkeiten auffrischen). Da die Pferde sehr gut ausgebildet und ruhig sind, kann man sich ganz entspannt auf diese neue Erfahrung einlassen.

Mehr Informationen findest du in meinem Artikel über das Wanderreiten und bei Oberösterreich Tourismus. Ich habe im Wanderreiterhof Heimelsteiner übernachtet, wo es mir sehr gut gefallen hat.


Dieser Blogartikel ist in Zusammenarbeit mit der Österreich Werbung Deutschland GmbH entstanden und enthält Werbung. Alle Tipps wurden von mir selbst recherchiert und entsprechen meiner ehrlichen Meinung.

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