Die beste Reisezeit für Bali und warum du vielleicht die Regenzeit ausprobieren solltest

beste Reisezeit Bali

Wer die Insel der Götter will, wird sich vermutlich zuerst die Frage stellen, was die beste Reisezeit für Bali ist. Auch ich habe vorher in den Klimatabellen gestöbert, mit Freunden gesprochen, die die Insel sehr gut kennen und mich dann ganz bewusst für einen Aufenthalt während der Regenzeit entschieden.

Grundsätzlich kann man Bali ganzjährig bereisen

Bali liegt dicht am Äquator und typischen Jahreszeiten wie Frühling, Sommer, Herbst und Winter gibt es nicht. Dafür gliedert sich das Jahr in die Trockenzeit von April bis September/Oktober und die Regenzeit von November bis März.

Warm ist es eigentlich immer: Die Temperaturen liegen tagsüber im Schnitt bei ca. 30 Grad. Im Juli ist es mit 29,7 Grad am kühlsten und im April mit 31,6 Grad am wärmsten. Auch die Luftfeuchtigkeit ist aufgrund des tropischen Klimas ganzjährig hoch. In der Küstenregion ist es etwas wärmer als das Landesinnere oder höhere Lagen. Die Wassertemperatur ist ganzjährig konstant bei ca. 28 Grad.

Während der Trockenzeit scheint die Sonne täglich sieben bis acht Stunden. Regentage gibt es quasi nicht. Das ist auch der Grund, warum die Mehrheit der Reisenden die Trockenzeit für ihren Bali-Trip auswählen. Von Mai/Anfang Juni bis Ende September ist absolute Hochsaison auf der Insel.

Das bedeutet aber auch:

  • Besuchermassen, die besonders die touristischen Zentren bevölkern
  • vergleichsweise hohe Flug- und Hotelpreise
  • mehr Gäste, als eigentlich gut sind für die kleine Insel
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Bali – Insel der Götter

Warum nicht mal die Regenzeit auf Bali ausprobieren?

Ich habe mich bewusst für die Regenzeit entschieden und bin von Ende Januar bis Ende Februar auf Bali. Es gibt Tage, an denen gar kein Regen fällt und die Sonne durchgehend scheint. Ansonsten kann es tagsüber und auch nachts zu kurzen und teilweise heftigen Regenschauern kommen.

Manchmal kommt es vor, dass es eine längere Regenphase gibt – aber auch die geht vorbei. Ich liebe es, von einem schönen Café aus den Regen zu beobachten und nachts dem Plätschern der Regentropfen auf den Bäumen zu lauschen.

Die Vorteile einer Reise während der Regenzeit liegen auf der Hand:

  • Die Preise sind günstig und man hat keine Probleme, eine gute Unterkunft zu finden.
  • Man kann dem Winter in Europa entfliehen.
  • Es überwiegt das sonnige Wetter, während der Regen eher eine Nebenrolle spielt und keine wirkliche Einschränkung für den Aufenthalt ist.
  • Die Pflanzen sind so üppig und grün wie sonst nie.
  • Es sind trotzdem genügend andere Gäste unterwegs, aber nichts ist so überlaufen, wie in der Hochsaison
  • Man entlastet die Besucherströme auf der Insel, weil man nicht wie die Mehrheit der Reisenden unterwegs ist.

Generell gilt, dass sich das Wetter auf Bali durch globale Veränderungen wie dem Klimawandel verändert – wie in so vielen Regionen weltweit. Das hat zur Folge, dass die Regenfälle willkürlicher und weniger vorhersehbar werden und es auch in der Trockenzeit zu Niederschlägen kommen kann.

Auch das ist in meinen Augen ein Grund, sich nicht nur auf die Trockenzeit zu konzentrieren.

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Mögliche Nachteile in der Regenzeit:

  • Wer Probleme bei schwülen Wetter hat, findet die Regenzeit womöglich eher unangenehm.
  • Der Regen sorgt dafür, dass vermehrt Müll über die Flüsse an die Strände gespült wird. Was sich da ins Meer ergiesst, dürfte auch für die Wasserqualität nicht unbedingt zuträglich sein. Generell hat Bali aber leider ein Müllproblem – nicht nur in der Regenzeit – was beim Blick in jeden beliebigen Straßengraben sichtbar wird.
  • Besonders in der Regenzeit muss man vermehrt auf Mückenschutz achten.
  • Man sollte immer einen Regenschutz dabei haben, wenn man unterwegs ist.
  • Roller fahren ist auf Bali eine Herausforderung: der Verkehr ist heftig – Regen und nasse Straßen machen das nicht unbedingt angenehmer.
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Strand in Canggu

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Zum Thema Müll auf Bali wird es auch noch einen eigenen Artikel geben. Ich habe diese Bilder auch nicht eingefügt, um dich abzuschrecken. So eine Konfrontation mit der Realität hat zumindest bei mir dazu geführt, mich auf Reisen und zu Hause noch intensiver mit meinem eigenen Müllverhalten auseinander zu setzen.

  • Vor einiger Zeit habe ich zum Thema Müll einsparen einen Artikel geschrieben.
  • Hier findest du zahlreiche Informationen zum Thema Mikroplastik.

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