It’s So Marvelous – Der Club Marvy an der türkischen Ägäis

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Club Marvy

Ob das gut geht?, denke ich, während der Flieger in Düsseldorf abhebt, stetig an Höhe zunimmt und schließlich die Wolkendecke durchbricht. Ich bin auf den Weg in die Türkei, um ein paar Tage im Club Mary by Paloma zu verbringen – Pauschalurlaub, sogar „all inclusive“. Was für viele Deutsche ganz normal ist, hat für mich eher einen Hauch von Exotik. Mehrere Tage in einem Hotel, keine Route planen, keine anstrengenden Wanderungen, keine Reifenpannen. Einfach entspannen in schöner Umgebung. Nichtstun. Mir ist schon bei dem Gedanken ganz unruhig zumute.

Nach 3,5 Stunden Flugzeit lande ich in Izmir, wo ich abgeholt werde. Keine Suche nach einem Taxi oder der passenden Verkehrsverbindung – der Transfer steht schon bereit. Es dämmert schon langsam, als ich nach einer Stunde Autofahrt im Club Marvy ankomme. Eine großzügige, helle Lobby empfängt mich: schlicht, viel Holz und eine ganze Landschaft aus bequemen Sofas. Mein Blick fällt auf die spektakuläre Bar, schwenkt nach draußen auf die dahinter liegende Terrasse. Ich kann einen großen Pool sehen und in der Ferne das Meer. An der Rezeption werde ich gut gelaunt in Empfang genommen und ich kann mein Zimmer beziehen.

Die Welt kann ein wunderbarer Ort sein

So wie heute. Als ich in meinem geräumigen Zimmer aufwache, nehme ich erst mal so richtig wahr, was das Hotel mit der Eigenbeschreibung „Bohemian Style“ meint. Edle Naturtöne, schöne Materialien. Alles ganz schlicht und funktional. Schon allein die Handtücher sind eine Sensation, finde ich. Dezente Farben, eher dünn. Mit einer glatten Baumwollseite und einer Frotteeseite. Fabelhaft. Hier stimmt einfach jedes Detail.

Als ich die Balkontür öffne, weht mir eine laue Brise entgegen. Die Palmen wiegen sich im Wind und scheinen mir zuzuwinken. Die Wellen rauschen in der Ferne. Ich denke an Salzwasser und sandige Füße. Ein Sprung ins Meer, das muss jetzt sein. Noch vor den Frühstück. Ich zerre schnell den Bikini aus dem Koffer, werfe mir den Bademantel über und laufe eilig den Hotelflur entlang. Schlipp-schlapp machen meine Sandalen auf dem neuen Teppich. Auch hier sanftes Licht und zurückhaltende Farben. Alles perfekt. Nur ein leichter Neugeruch lässt ahnen, dass die gesamte Anlage in Rekordzeit umgebaut und wieder in Betrieb genommen wurde.

Ich laufe am Pool vorbei, wo noch alles ruhig ist. Auch am Strand ist keine Menschenseele. Die Liegen stehen dienstbeflissen in Reih‘ und Glied. Ich wate ins Wasser und frage mich, wie lang es her ist, dass ich das letzte Mal im Meer geschwommen bin.

Vom Wasser aus betrachtet wirkt die Bucht ganz grün und dicht bewachsen. Überall Palmen, Pinien und Olivenbäume, dichte Büsche, die sich an die Hänge schmiegen. Dazwischen ducken sich die Gästehäuser mit großen Fenstern und spitzen Dächern. Auch von außen sieht man viel Holz und dezente Naturtöne, die sich perfekt in die Landschaft einfügen.

Hier lässt es sich aushalten

Nach dem Schwimmen strecke ich mich noch kurz auf einer Liege aus, höre den Wellen zu und frage mich, wie es wohl wäre, für alle Ewigkeit dem Meer zu lauschen. Oder zumindest für den Rest des Sommers. Verflogen sind alle Bedenken, es könnte zu viel werden mit der Entspannung.

Ruhe & Action gleichermaßen

Der große Vorteil des Club Marvy ist die Vielfalt. Wer sich wie ich gerne zurückzieht, kann gut dem Trubel aus dem Weg gehen. Das Gelände ist so weitläufig, dass jeder auf seine Kosten kommt. Es gibt zwei große Pools und zwei Strände – einen für Familien und den Boho Beach inklusive Strandbar nur für Erwachsene. Kinder aller Altersklassen werden in der Kids World betreut und jede Menge Spaß und Action gibt’s im Aqua Park. Dort können sich natürlich auch die Erwachsenen austoben.

Etwas abseits gibt es einen wunderschönen Spa, wo man sich im Hamam entspannen kann. Oder man bucht eine Anwendung, wie z. B. eine Massage in einem Pavillon mit Meerblick.

Wer auch auf Reisen gerne aktiv ist, hat einen hervorragend ausgestatteten Fitnessraum zur Verfügung, bei dem manches Sportstudio blass vor Neid würde.

Abends hat man die Wahl zwischen dem Hauptrestaurant, wo an acht verschiedenen Stationen eine große Auswahl an kulinarischen Genüssen angeboten wird. Türkische Vorspeisen, Salate, Fleisch- und Fischgerichte, frische Pasta oder Pizza aus dem Steinofen. Vegetarier und Veganer finden genug Pflanzenkost. Außerdem gibt es auf dem Gelände mehrere A-la-carte-Restaurants mit verschiedenen Schwerpunkten wie z. B. italienische Küche und Fischspezialitäten, die für Abwechslung sorgen. Entweder stürzt man sich danach an der Bar ins Nightlife oder geniesst irgendwo in Ruhe seinen Rotwein.

Nachhaltigkeit & Umweltbewusstsein – Was macht der Club Marvy konkret?

Der Club Marvy ist Teilnehmer bei „Taste The Culture“ – einem Projekt des Türkeispezialisten ÖGER TOURS und Futouris, der Nachhaltigkeitsinitiative der deutschen Tourismusbranche. Es geht darum, den Gästen in ausgewählten Hotels an der türkischen Ägäis authentisches, regionales Essen zu servieren, das aus biologisch erzeugten Lebensmitteln zubereitet wird.

Das Projekt nimmt eine wichtige Vorreiterrolle ein, denn Bio-Lebensmittel sind bisher in türkischen Hotels noch relativ unbekannt. Der Club Marvy bezieht seine Lebensmittel von einer Bio-Farm ganz in der Nähe. Auch die Mitarbeiter wurden dort im Rahmen der „Taste The Culture“-Initiative im Umgang mit „organic food“ geschult.

Die Präsentation auf den Buffets wird so gestaltet, dass das Angebot üppig aussieht, aber weniger Ware verwendet werden muss. Dafür werden kleine Portionen angeboten, es wird viel frisch vor den Augen der Gäste zubereitet und oft nachgefüllt, um möglichst wenig Lebensmittel zu verschwenden.

Es fehlt nicht sehr naturnahen Details, wie z. B. diesen wunderbaren Fischteich auf dem Dach. Einer meiner Lieblingsplätze.

Mein Fazit

„Der Club Marvy ist so ein Ort, wo man abtauchen kann, Entspannung findet oder Action – ganz nach Lust und Laune. Entspannter Luxus ohne unnötigen Tamtam. Die türkischen Gastgeber sorgen dafür, dass man sich jederzeit wohl fühlt. Ein stimmiges, nachhaltiges Gesamtkonzept, das auch für Reisende geeignet ist, die sich sonst nicht unbedingt für Cluburlaub begeistern.“


Ich war auf Einladung von OEGER TOURS im Club Marvy. Meine Meinung ist dadurch nicht beeinflusst worden.

Mehr Lesetipps:  Wer Lust auf einen Ausflug hat, kann vom Club Marvy aus hervorragend eine Tour nach Ephesus machen. Izmir ist ganz in der Nähe und auch Sardes lässt sich mit dem Auto innerhalb von ca. 2 Stunden erreichen.

Die Türkei zu bereisen – geht das bei der politischen Lage überhaupt? Schwierige Frage, die jeder für sich selbst beantworten muss. Ich hab’s gemacht und hier geschrieben, warum.

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