Djerba mal ganz anders – Kitesurfen lernen & die Geheimtipps der Insel entdecken

Kitesurfen lernen

Djerba ist bekannt als Sehnsuchtsziel von Pauschaltouristen, die Sonne, Strand und Meer genießen wollen, ohne sich dabei allzu weit von ihrem All-Inclusive-Hoteldomizil weg zu bewegen. Aber die tunesische Mittelmeerinsel hat viel mehr zu bieten: eine unberührte Westküste, kleine, individuelle Gästehäuser und faszinierende Street Art. Nicht zuletzt bieten die guten (leichten) Windverhältnisse und eine tiedenunabhängige Flachwasserlagune ideale Bedingungen, um Kitesurfen zu lernen. Aber nicht nur Anfänger zieht es nach Tunesien. Es gibt eine agile Kite Community, die das knietiefe Wasser und die Größe des 40 Quadratkilometer umfassenden Kitespots schätzen.

Kitesurfen lernen mit KiteWorldWide auf Djerba

Seit diesem Jahr bietet KiteWorldWide einen neuen Kitespot auf Djerba an und lockt damit Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen an. Die Kite-Gäste wohnen exklusiv in einer großzügigen Anlage mit Zimmern, Suiten und Apartments. Es gibt einen einladenden Pool und eine typisch orientalische Lounge, wo gemeinsam zu Abend gegessen wird. Auch das Frühstück wird an einem großen Tisch eingenommen. Hier kommen Surfer aus aller Welt zusammen, der Umgang ist locker und familiär und man fühlt sich sofort wie bei Freunden zu Hause.

Nachhaltigkeit in der KiteWorldWide-Anlage

Bei der überschaubaren Gruppengröße kann die Versorgung und Verpflegung sehr genau geplant werden, weshalb kaum etwas weggeworfen wird, wie in großen Hotels. Die Zutaten werden lokal und frisch gekauft und zu tunesischen Gerichten verarbeitet. Auch das Frühstück orientiert sich an den landestypischen Gepflogenheiten. Es ist überwiegend süß mit Brot, Marmelade, Kuchen, Honig, Eiern, etwas Obst und Joghurt.

Die Anlage legt großen Wert auf Plastikvermeidung, denn wer den Ocean liebt, weiss auch, wie gefährdet er durch unsere Lebensweise ist. Die sonst massenweise anfallenden Wasserflaschen werden hier ganz einfach durch eine Trinkwasserstation überflüssig, wo jeder seine eigene Flasche auffüllen kann.

Wie es mir beim Kitesurfen lernen ergangen ist

Als ich von der Möglichkeit hörte, Kitesurfen auszuprobieren, war ich sofort begeistert. Ich war auf Sri Lanka bereits schon einmal Wellenreiten und hatte große Lust, jetzt auch Kitesurfen zu versuchen. Allerdings hatte ich auch ein wenig Respekt vor der Anforderung, mich, den Drachen und ein Bord zu koordinieren. Meine ersten Lenkversuche mit dem Drachen zeigten auch, wie viel Fingerspitzengefühl erforderlich war. Schon ein leichtes Ziehen reicht, um den Drachen heftig zu bewegen oder ihn krachend aufs Wasser fallen zu lassen.

Aber man hat den Surflehrer immer in nächster Nähe und übt immer wieder die Abläufe, sodass man extrem schnell Fortschritte macht. Bald schon konnte ich mich von dem Drachen über das Wasser ziehen lassen und ganz zum Schluss stand ich sogar für eine Sekunde auf dem Bord – nach nur zwei Übungseinheiten! Zu schade, dass ich nicht genug Zeit hatte, um das Kitesurfen wirklich richtig zu lernen. Normalerweise sagt man, dass Anfänger meist nach einer Woche das Kiten schon ziemlich gut beherrschen.

Praktische Tipps: Die Ausrüstung wird komplett gestellt. Da man aber erst mal eine Weile übt, den Drachen zu lenken, muss man längere Zeit nach oben in den Himmel schauen. Ich war deshalb sehr froh, dass ich meine bruchsichere Sport-Sonnenbrille dabei hatte, die das starke Sonnenlicht abgeschirmt hat. Da man sich locker mehrer Stunden im Wasser aufhält, sollte man für das Gesicht am besten Sunblocker verwenden.

Highlights auf Djerba abseits der touristischen Zentren

Westküste

Wer Djerba von einer anderen Seite kennenlernen will, dem empfehle ich die wild-romantische Westküste der Insel. Sie ist weitgehend unberührt von Hotelanlagen und Touristengruppen. Hier zeigt sich die ursprüngliche Küste mit kristallklarem Wasser in den schönsten Türkistönen.

Djerbahood

Unbedingt eine Erkundung wert ist auch der kleine Ort Erriadh im Herzen der Insel. 2014 fand dort ein Streetart-Festival fest. 150 Künstler aus 30 verschiedenen Ländern nahmen an dem Event teil und erschufen rund 250 Kunstwerk überall im Dorf. Der Name Djerbahood leitet sich von einer Installation am Ortseingang ab, die in großen Buchstaben die Worte „THE HOOD“ zeigt, was sich wiederum auf den arabischen Namen des Ortes El Haar Sghira, „die kleine Nachbarschaft“, bezieht.

Der Initiator des Projektes war Mehdi Ben Cheik, Besitzer der Galerie Itibinenerrance de Paris. Das Festival schuf eine einzigartige Verbindung zwischen den Künstlern und Ortsansässigen, von denen zuerst einige skeptisch waren. Aber die Idee an sich und die Vielfalt der Kunstwerke machten das Event zu einem gigantischen Erfolg, das viel internationale Aufmerksamkeit auf sich zog und auch jetzt noch viele Interessierte in das kleine Dorf lockt.

Mehr Informationen gibt es unter www.djerbahood.com.

Übernachtungstipp: Das Gästehaus Dar Bibine

Dar Bibine ist ein wahres Schmuckstück, was von einem belgischen Architekten und seiner Frau errichtet wurde. Wie eine Oase der Stille liegt das Gästehaus im traditionellen Baustil mitten in der Medina von Erriadh. In den Zimmern vereinen sich modernes Design, Kunst und typisch orientalische Elemente zu einer einzigartigen Mischung. Schöner kann man kaum wohnen!

Mehr Informationen gibt es unter www.darbibine.com.


Offenlegung: Dieser Artikel ist auf Basis einer unbezahlten Pressereise mit dem tunesischen Fremdenverkehrsamt und KiteWorldWide (Spezialreiseverantalter für Kitereisen) entstanden.

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