Green Guide Koblenz – Wo Rhein und Mosel zusammenfließen

Bezahlte Kooperation Köln und Frankfurt schon gesehen? Wie wäre es dann mit Koblenz? Einer der ältesten Städte in Deutschland mit 2.000 Jahren Geschichte. Hier kann man gleichermaßen in die Historie abtauchen, rheinische Lebensart und Weinkultur erleben und sich auf Entdeckungstour durch die Altstadt treiben lassen.

Übernachtungstipp: Hotel-Restaurant Weinhaus zum Schwarzen Bären in Koblenz

Familienunternehmen Die erste Station meiner Koblenzreise führte mich erst mal direkt in mein Hotel. Nach einer langen (und sehr verspäteten) Anfahrt mit der Bahn war es schon abends, als ich am Hauptbahnhof ankam. Weil ich mir nach meiner Zugreise noch ein wenig die Beine vertreten wollte, lief ich bis zum Schwarzen Bären, der sich etwas auswärts der Innenstadt im Stadtteil Moselweiß befindet. Nach einer halben Stunde Spaziergang in der Abendsonne war ich da und wurde herzlich an der Rezeption begrüßt. Weil das Hotel praktischerweise die Möglichkeit anbietet, vor der Anreise online einzuchecken, nahm ich einfach nur meinen Schlüssel in Empfang und konnte zügig mein Zimmer beziehen.

Das alteingesessene Hotel blickt auf eine über 200-jährige Geschichte, was meiner Meinung nach Fluch und Segen zugleich ist. Wenn man als Familie schon über so viele Generationen in der Hotellerie tätig ist, dann ist die Gastlichkeit vermutlich in die Gene übergegangen und so wurde ich auch ausgesprochen persönlich und aufmerksam betreut. Aber wie überführt man so ein alteingesessenes Unternehmen in die Neuzeit, ohne dabei seine Identität zu verlieren? Diese Transformation ist beim Schwarzen Bären sehr gut gelungen und man merkt sie überall im Hotel. Ein Beispiel dafür sind die Zimmer, welche ganz neu, modern und schlicht eingerichtet sind. Als Kontrast dazu entdeckt man überall im Hotel persönliche Details wie gemalte Kinderbilder als Wanddekoration, alte Familienfotos in den Gängen oder ein wie zufällig abgestelltes Rennrad.

Sehr umweltfreundlich finde ich die Idee, dass man im Zimmer per QR-Code die Reinigung abbestellen kann und dafür als Dankeschön einen 5 €-Gutschein für die Hotelbar bekommt.

Noch auf einen Drink in die Hotelbar?

Um mich von der langen Anreise zu erholen, habe ich mich erst mal in der Hotelbar niedergelassen, einen hervorragenden Blanc De Noirs getrunken und üppige Käsespätzle mit karamellisierten Zwiebeln gegessen. Sonntags und montags ist das Restaurant geschlossen, aber für Hotelgäste gibt es trotzdem eine kleine Auswahl an Speisen.

Die Bar ist nicht besonders groß und ausgesprochen gemütlich, mit einigen Sitzgruppen und ein paar Tischen. Hier kann man in aller Ruhe sitzen, lesen, trinken und es sich gut gehen lassen. Auch die Bar ist eine gelungene Mischung aus Alt und Neu, mit der Holzvertäfelung aus früheren Zeiten, gepaart mit zeitgenössischen Plakaten und modernen Möbeln.

Am nächsten Morgen bin ich schon früh auf den Beinen und kann meinen ersten Kaffee bei wundervoller Morgensonne im noch leeren Frühstücksraum genießen. Das Frühstücksbuffet ist ein Traum und bietet sehr viel Auswahl. Neben dem üblichen Standard gibt es zum Beispiel ein warmes Linsen-Curry, selbst gemachte vegane Aufstriche, Porridge, Hafermilch und Soja-Joghurt, sowie lokalen Honig und Marmeladen. Hier wird wirklich jeder glücklich.

Restaurant zum Schwarzen Bären – Typisch Deutsch kann auch vegan sein

Auch das Restaurant (geöffnet Dienstag bis Samstag) bietet eine gelungene Mischung aus gutbürgerlich und plantbased. Es gibt natürlich ganz klassisch Schweineschnitzel, Rumpsteak und Cordon Bleu, wie man das von einem alteingesessenen Lokal erwarten würde. Aber man findet auch genauso frische Salat Bowls mit diversen Toppings, moderne Tapas und saftiges Grillgemüse. Alles ist sehr appetitlich und ansprechend angerichtet. Vegane und vegetarische Gerichte sind auf der Karte gekennzeichnet und auf einen Blick erkennbar. Ich finde, so geht moderne Gastronomie. Entsprechend gut ist auch das Restaurant besucht.

Adresse: Koblenzer Str. 35, 56073 Koblenz

Website: www. zumschwarzenbaeren.de

Weinprobe: Sensationell guten Wein entdecken im Weingut Schwaab

Traditionsreiches Weingut An meinem ersten Erkundungstag in Koblenz stand auch eine Weinprobe auf meinem Programm. Ich schwang mich also auf mein Fahrrad (was im Hotel ausgeliehen werden kann) und radelte den kurzen Weg auf die andere Moselseite in den Stadtteil Koblenz-Güls.

Im Shop, der zum Weingut Schwaab gehört, erwartet mich schon meine gut gelaunte Weinführerin Susan Nietsche. Wir fingen sofort an zu plaudern und schnell durfte ich auch schon den ersten Wein probieren. Es war ein wunderbar leichter, fruchtiger Riesling. Die Rebsorte habe ich gleich am Geschmack erkannte, hatte ich doch etliche Jahre in Mannheim gewohnt, nicht weit entfernt von der Pfälzer Weinregion.

Während Susan noch ein paar Kunden bediente, die ihre Weineinkäufe tätigten, sah ich mich im Geschäft um. Neben der reichlichen Weinauswahl gibt es auch Winzersekt, ein paar Tresterbrände und ausgewählte Feinkost, wie zum Beispiel handgemachte Schokolade, Olivenöl oder Brotaufstriche, die das Sortiment sehr schön ergänzt.

Außerdem nutzte ich die Chance, ein paar Stücke von dem Mini-Schüttelbrot zu knuspern, die Susan vorsorglich bereitgestellt hatte. Ich war den ganzen Tag unterwegs gewesen und hatte nicht so viel gegessen. Insofern war mir eine kleine Grundlage ganz recht, bevor es mit den Weinen weiter ging.

Ein Erlebnisweingut, das bis auf das Jahr 1890 zurück geht

Die nächste Station führte uns auch schon in den Felsenkeller, der ursprünglich mal ein Bergwerk war, was sich an den Strukturen noch ziemlich gut erkennen lässt. Kühl ist es hier, wie es sich für einen ordentlichen Weinkeller gehört, aber auch erstaunlich einladend, denn zwei Räume sind mit Tischen und Bänken eingerichtet, sodass auch Gruppen hier bequem Wein verkosten können.

In dem kleineren Raum sind auch etliche Barrique-Fässer zu sehen. Die Eichenfässer werden zum Ausbau der Weine verwendet und im Schnitt drei Jahre verwendet. Dann werden sie für die Weinproduktion ausgemustert, weil sie keine Tannine mehr an den Wein abgeben. Dankbare Abnehmer sind dann Whiskey-Hersteller, die gebrauchte Barrique-Fässer für ihre Produktion verwenden.

Im hintersten Raum kann man die großen Edelstahltanks bewundern, die für die Weinproduktion verwendet werden. Dort sieht man auch das Weinarchiv mit teilweise Jahrzehnte alten, staubbedeckten Flaschen. Hier im Felsenkeller probiere ich meine beiden nächsten Weine. Einmal einen sanften Blanc de Noirs und einen trockenen, fruchtigen Weißburgunder.

Ich wähne mich eigentlich schon im Weinhimmel, als wir in den Shop zurückgehen, um unseren letzten Wein zu verkosten. Es ist wieder ein Riesling, der sich als mein Lieblingswein herausstellt. Der Name des Weins MANWERK beschreibt eine Feldfläche, die ein einzelner Mann in Handarbeit an einem Tag bewirtschaften kann. Ich bin begeistert von den süßen Fruchtaromen und eine Flasche dieses wunderbaren Rieslings darf mich nach Hause begleiten.

Nach diesem schönen Abschluss schwinge ich mich beseelt wieder auf mein Rad, um zurück nach Moselweiß ins Hotel zu fahren. Die verschiedenen Weintouren können auf der Website des Weinguts Schwaab gebucht werden. Ich habe den Kellerrundgang mit Weinprobe mitgemacht, den man täglich an Wochentagen um 17 Uhr buchen kann.

Adresse: In der Laach 93, 56072 Koblenz

Website: www.weinkeller-schwaab.de

Sehenswürdigkeiten in Koblenz

Mit der Seilbahn zur Festung Ehrenbreitstein

Spektakuläre Aussicht Die Seilbahn in Koblenz ist eine der bekanntesten und beliebtesten Attraktionen der Stadt. Obwohl ich etwas Höhenangst habe, wollte ich es mir deshalb nicht nehmen lassen, mit einer der Gondeln vom rechte Rheinufer hinauf zur Festung Ehrenbreitstein auf der gegenüber liegenden Seite zur fahren. Und ja, die Überwindung hat sich gelohnt. Während der etwa fünfminütigen Fahrt hat man eine einzigartige Aussicht auf die Stadt Koblenz, das Deutsche Eck, die Mosel und den Rhein.

Adresse Talstation: Konrad-Adenauer-Ufer, 56068 Koblenz

Website: www.seilbahn-koblenz.de

Aussichtsplattform Rhein-Mosel-Blick

Ausichtsplattform Als ich mit der Gondel oben an der Festung angekommen bin, führt mich mein erster Weg zur Aussichtsplattform Rhein-Mosel-Blick. Der dreieckige Skywalk bietet auf 118 Meter Höhe ein weiteres spektakuläres Panorama auf Rhein, Mosel und die Stadt Koblenz.

Adresse: Greiffenklaustraße, 56077 Koblenz

Festung Ehrenbreitstein

Historische Festungsanlage Über die imposante Festung wurde wahrlich schon genug geschrieben, aber sie ist auch wirklich einen Besuch wert. Die wunderschön restaurierte Anlage ist wirklich riesig. Ich war am Vormittag unterwegs, was sich als echter Vorteil herausstellte, denn es waren nur wenig Besucher unterwegs und ich konnte so in aller Ruhe einen Rundgang machen.

Wer sich für Kultur interessiert, kann in der Festung das Landesmuseum Koblenz besuchen, das verschiedene Dauer- und Wechselausstellungen beinhaltet. Schwerpunkte sind Fotografie, Archäologie, Weinbau und Genuss sowie Wirtschafts- und Kulturgeschichte.

Ich habe mir die sehr interessante Foto-Ausstellung “Mahlzeit Deutschland” angesehen, in der es um die Vielfalt des Essens geht. In der Dauerausstellung “Stationen der Festungsgeschichte” erfährt man viel über die wechselvolle Geschichte der Festung. Danach wollte ich eigentlich noch durch die Ausstellung “gute aussichten – junge deutsche fotografie 2022/2023” gehen, die bei meinem Besuch aber leider geschlossen hatte.

Website: www.tor-zum-welterbe.de/de/kulturzentrum-festung-ehrenbreitstein/

Spaziergang durch die Altstadt

Ein Gespür, wie Koblenz so tickt, bekommt man am ehesten in der verwinkelten Altstadt. Hier war ich auf meiner Erkundungstour hauptsächlich unterwegs und habe mich eher an den kleinen Entdeckungen orientiert als an den großen und bekannten Sehenswürdigkeiten wie das Deutsche Eck oder das Kurfürstliche Schloss.

Der Schängelbrunnen

Da steht er, der kleine schmale Lausbub, erwartungsvoll nach vorne gebeugt und mit vollen Backen. Kaum kann er ein Lachen unterdrücken, denn gleich spuckt er im hohen Bogen das Wasser auf vorbeiziehende Besucher, die sich nicht schnell genug in Sicherheit bringen.

Wahrzeichen Der Brunnen im Rathaushof ist ein charmantes Wahrzeichen der Stadt Koblenz, das Einheimische und Touristen gleichermaßen anzieht. Häufig sieht man hier Gruppen mit ihren Stadtführern, die erwartungsvoll und mit gezücktem Handy nach oben starren, um ja nicht die Fontäne zu verpassen, die von der Bronzestatue in unregelmäßigen Abständen ausgespuckt wird.

Adresse: Willi-Hörter-Platz, 56068 Koblenz

Joseph-Görres-Platz mit der Historiensäule

Kunstwerk Wie man merkt, haben Brunnen eine gewisse Anziehungskraft auf mich. Ich mag die Verbindung von Wasser und Skulpturen und so habe ich mir natürlich auch die Historiensäule auf dem Görres-Platz angeschaut. Der Braunschweiger Künstler Prof. Jürgen Weber entwarf den Brunnen, der in zehn übereinander gereihten Reliefs Geschichte der Stadt beschreibt.

Adresse: Josef-Görres-Platz, 56068 Koblenz

Denkmalzone Vier Türme – Reich verzierte Erker

Historische Gebäude Hier lohnt es sich, vorbeizuflanieren, denn die vier Eckhäuser an der Kreuzung sind wunderschöne Fachwerkbauten aus dem 17. Jahrhundert mit bemerkenswerten, reich verzierten Erkern. Also nicht vergessen, den Blick nach oben zu richten und zu staunen.

Adresse: Altengraben 48, 56068 Koblenz

Kunstgässchen – Historische Gasse mit alternativen Geschäften

Historische Gasse Das versteckte Kunstgässchen verbindet den Münsterplatz mit der Liebfrauenkirche. Die schmale Passage zwischen den alten Fachwerkhäusern ist wie ein kleiner Mikrokosmos und beherbergt u. a. den Namaste Basar, ein Geschäft mit Kunsthandwerk, Kleidung und handgemachten Produkte aus Nepal.

Adresse: Münzstraße 8, 56068 Koblenz

Eis schlemmen in der Koblenzer Altstadt

Ich habe mir zwei Eisdielen angeschaut, die beide hausgemachtes Eis von bester Qualität anbieten, zahlreiche vegane Sorten im Sortiment haben und kreative bis ausgefallene Geschmacksrichtungen anbieten. In meinen Augen gibt es keinen eindeutigen Favoriten im Wettbewerb um das beste Eis in Koblenz. Probiert es einfach aus.

Eismanufaktur eGeLoSIa in der Braugasse

Eismanufaktur Die Eismanufaktur mit dem komplizierten Namen eGeLoSIa befindet sich direkt an der Liebfrauenkirche. In der gläsernen Produktionsstelle direkt neben dem Verkaufsraum kann man sich mit eigenen Augen von der Handwerkskunst und den ausgesuchten Zutaten überzeugen. Das Eis wird in drei verschiedenen Bechergrößen angeboten und ganz im italienischen Stil in den Behälter gespachtelt. Angesichts von 34 Sorten in drei verschiedenen Theken war ich zunächst etwas überfordert. Das Angebot unterteilt sich in Milcheis, Fruchtsorbets und Gelato Caldo (eine Art halbgefrorenes Mousse). Ich habe mich schließlich für Pistazie und Weiße Praline entschieden, beides ein Genuss. Der kleine Eisbecher mit zwei Sorten hat 2,20 € gekostet.

Adresse: Braugasse 6, 56068 Koblenz

Website: www.egelosia.de

Hausgemachtes Eis von Hirnfrost in der Mehlgasse

Kreative Eissorten Das natürlich hausgemachte Eis von Hirnfrost wird in einem kleinen, schlichten Laden in der Mehlgasse verkauft. Ich würde es fast eine Eis-Boutique nennen. In den beiden Kühltheken stehen 15 Eissorten zur Auswahl, die häufig wechseln. Auch hier wird das Eis in die Becher gespachtelt, die es in vier verschiedenen Größen gibt. Was mir besonders gefallen hat, ist die Kreativität der Sorten. Ich habe mich für Grießbrei mit Zimt und Tonkabohne entschieden, was hervorragend geschmeckt hat. Veganes Eis wurde bei meinem Besuch in neun Sorten angeboten. Mit dabei waren zum Beispiel der Klassiker Mango, aber auch Limette-Minze-Ingwer oder Apple Crumble. Die kleinste Bechergröße mit zwei Sorten kostet 3,50 €.

Adresse: Mehlgasse 10, 56068 Koblenz

Website: www.hirnfrost-koblenz.de

Besondere Einkaufsmöglichkeiten in Koblenz

Verkaufsstand vom Obsthof Sattler

Regionaler Erzeuger Der Verkaufsstand des Obsthofs Sattler war eher ein Zufallsfund, als ich mit dem Fahrrad zu meiner Weinprobe ins Weingut Schwaab fuhr. Das kleine Holzhaus mit den gut gefüllten Obst- und Gemüsestiegen und anderen lokalen Produkten liegt direkt an der viel befahrenen B416 zwischen Metternich und Güls. Obwohl ich etwas in Eile war, bin ich kurz abgestiegen, um mir das Angebot anzuschauen. Wie ich hörte, erfreut sich der Stand großer Beliebtheit bei den Kunden, die die frische saisonale Waren direkt vom Erzeuger schätzen. Der Familie Sattler produziert viele verschiedene Obstsorten und bietet in Direktvermarktung auch Produkte von anderen regionalen Bauern an wie z. B. Kartoffeln, Eier, Marmeladen, Säfte, Fleischwaren, Honig, Nudeln und mehr.

Adresse: an der B416, 56072 Koblenz

Website: www.obsthof-sattler.de

Suchtgefahr bei Frl. Diehl Karamell

Karamell-Manufaktur In der kleinen edlen Manufaktur werden Karamell-Verführungen kreiert. Wer schon knusprig-süß in den Tag starten will, findet hier Karamell-Granola in liebevoll handbeschrifteten Tüten verpackt. Der weiche und cremige Geschmack von Karamell harmoniert wunderbar mit vielen verschiedenen Aromen und so finden sich bei Frl. Diehl Karamellbonbons mit Meersalz, mit Vanille, mit Tonkabohne und in vielen anderen spannenden Kombinationen. Und wer könnte der süß-salzigen Verführung von Karamell-Creme widerstehen? Ich nicht. Wenn jemand behauptet, die Creme auf Waffeln oder Croissants zu streichen, der kann in meinen Augen nur lügen. Ich löffle immer das Glas leer. Pur. In einem Rutsch.

Adresse: Firmungstraße 19, 56068 Koblenz

Website: www.frldiehl.de

The Secret Chocolate Lab CAHUA

Schokoladenmanufaktur Wo wir gerade beim Thema Süßigkeiten sind: Noch mehr Versuchungen gibt es in der Schokoladen-Manufaktur CAHUA. Hier wird aus der Kakaobohne das Optimum herausgeholt. Der Rohstoff kommt aus einem Fair Trade Projekt in Costa Rica. Die Schokolade wird schonend und mit Sorgfalt verarbeitet und das Ergebnis sind unfassbar gute Produkte in ausgefallenen Sorten. Zartbitter-Schokolade mit Chai und Rotem Pfeffer oder Weiße Schokolade mit Joghurt und Matcha klingen doch einfach sensationell. Richtig toll finde ich auch, dass die Tafeln die Form einer ovalen Kakaobohne haben.

Adresse: Görresstraße 2, 56068 Koblenz

Website: www.cahua.de

Kontor Pfeffersack & Söhne an der Liebfrauenkirche

Gewürze & Feinkost Pfeffersack & Söhne ist ein Gewürzkontor und Feinkostgeschäft in der Koblenzer Altstadt. Ich liebe solche Geschäfte, denn sie eignen sich meiner Meinung hervorragend, um Geschenke einzukaufen. Und natürlich kann man sich auch ganz einfach selbst beschenken. Von ausgefallenen Gewürzmischungen bis hin zu klassischen Gewürzen wie Pfeffer und Salz gibt es hier für jeden Geschmack und jedes Gericht das passende Angebot – oft auch in Bio-Qualität. Was das Ganze so besonders macht, sind die wunderschönen schwarzen Keramikdosen mit Korkverschluss, in denen die Gewürze verkauft werden. Darüber hinaus bietet der elegante Laden Tee, Kaffee, Schokolade und viele andere Feinkost-Produkte sowie Kochzubehör und Keramik.

Sehr sympathisch fand ich auch die Möglichkeit, verschiedene Gewürze und Aufstriche im Laden zu kosten.

Adresse: An der Liebfrauenkirche 1, 56068 Koblenz

Website: www.pfeffersackundsoehne.de

Fairtrade Kaffeemischungen in der Kaffeerösterei Nero

Kaffeerösterei Wer den kleinen Laden in der Kornpfortstraße betritt, wird sofort von dem Duft frisch gemahlener Kaffeebohnen betört und ist überwältigt vom Angebot: sortenreiner Kaffee oder spezielle Mischungen, kräftig oder mild, Espresso oder Café Crema? Es gibt fair gehandelten oder koffeinfreien Kaffee. Oder sollen es vielleicht die plastikfreien, nachhaltigen Kaffeekapseln aus Holz sein? Angesichts der ganzen Option, der verschiedenen Zubereitungsformen und Mahlgrade würde man sich vermutlich schnell verloren vorkommen. Aber hier wird niemand allein gelassen. Das Personal leitet jeden Besucher sicher durch das Kaffeeuniversum und berät bei allen Fragen rund um das betörende Heißgetränk.

Adresse: Kornpfortstraße 8, 56068 Koblenz

Website: www.nerokaffee.de

Entspannung für Körper & Geist

Ein Städtetrip kann ganz schön anstrengend sein. Meist will man so viel wie möglich erleben und verbringt Stunden damit, durch die Gegend zu streifen und Neues zu entdecken. Das ist inspirierend, aber kann zu schmerzenden Füßen und einem müden Kopf führen. Höchste Zeit also, einmal tief Luft zu holen und sich zurückzuziehen.

Ruhepause im ehemaligen Klostergarten Blumenhof

Ruheoase In direkter Nachbarschaft der Seilbahn befindet sich die romanische Basilika Sankt Kastor und daneben der Blumenhof. Die sehr gepflegte, kleine Parkanlage ist von dicken Mauern umgeben und lässt jeden Besucher sofort die Stadt rundherum vergessen. Hier kann man sich auf eine Bank setzen, die bunten Blumenbeete im Blütengarten bewundern und die Seele baumeln lassen. Direkt nebenan befindet sich der frei zugängliche Skulpturenhof mit Kunstwerken des Ludwig Museums.

Adresse: Danziger Freiheit 3, 56068 Koblenz

Website: www.welterbe-mittelrheintal.de/a-blumenhof-koblenz

Jasmin Maria Klein – Yoga & Mindful Coach

Yoga & Achtsamkeit Wer ein paar Tage in der Stadt ist, kann ein 3er-Schnupperticket für das kleine Yoga-Studio in der Altstadt buchen. Jasmin ist nicht nur Achtsamkeitscoach, sondern auch zertifizierte Yoga-Lehrerin. Sie bietet verschiedene Kurse an, aber auch besondere Events, wie z. B. das Achtsame Café, eine Kombination aus Yoga, gemeinsames Frühstück und Gesprächsrunde.

Adresse: Görresstraße 2, 56068 Koblenz

Website: www.jasmin-maria-klein.de

Studio Aum – Yoga, Workshops & Retreats

Yoga & Retreats Um in das Studio mitten in der Altstadt zu gelangen, muss man die Augen aufhalten. Nur ein kleines Schild und eine Klingel sind Hinweis auf den Yogaraum in der ersten Etage. Wer eine kleine Auszeit benötigt, kann hier einzelne Yogastunden buchen und besuchen. Das Studio bietet ganz unterschiedliche Stile an, von Hot Power bis Breathe & Release.

Adresse: Rheinstraße 17, 56068 Koblenz

Website: www.studioaum.de

Die beiden Yoga-Studios wurden mir von Susan Nitsche empfohlen, meinem Guide im Weingut Schwaab. Susan kennt sich nicht nur bestens mit Wein aus, sondern sie ist auch Yoga-Lehrerin in Koblenz.

Genusstipps für Koblenz

Kaffeejunge – Bester Kaffee & Pralinen in Koblenz

Kaffeebar Meine Kaffeebestellung lief in etwas folgendermaßen ab. Ich trat an den Tresen, holte gerade Luft und wurde direkt vom Barista gefragt: “Cappuccino?” Ja, den hatte ich tatsächlich im Sinn und so brauchte ich nur zu nicken. Wahrscheinlich lernt man in den Jahren als “Kaffeejunge”, den Menschen direkt anzusehen, was man gerne trinkt.

So genoss ich meinen cremigen Cappuccino, allerdings ohne Pralinenbegleitung, was eigentlich ein Jammer war angesichts des üppigen Angebots. Aber ich war noch satt vom Frühstück. Die hohe Qualität des Kaffees kann ich dafür absolut bestätigen und für Zuhause kann man hier verschiedene handwerklich hergestellte und fair gehandelte Sorten einkaufen.

Während meiner Kaffeepause konnte ich die verschiedensten Kunden kommen und gehen sehen, die alle den Eindruck vermittelten, hier öfters vorbei zu kommen. Da erschienen ganze Grüppchen, die miteinander verhandelten, wer diesmal mit dem Bezahlen dran sei. Oder eine Dame, die mit Nachdruck gleich nach zehn Pralinen verlangte. “Und alle mit Alkohol, bitte!” (Es muss wohl ein harter Tag für sie gewesen sein.)

Adresse: Casinostraße 46, 56068 Koblenz

Website: www.kaffeejunge.com

Bio-zertifiziertes Café & Bistro Pfefferminzje

Wie beliebt das Café in Koblenz ist, merke ich direkt bei meiner Ankunft: Es ist gerade Mittagszeit und das Pfefferminzje ist voll bis auf den letzten Platz. In dem Bio-Bistro herrscht Andrang. Keine Wunder bei dem reichhaltigen Angebot an warmen, saisonal wechselnden Gerichten, Klassikern wie Pfannkuchen und belegten Baguettes und einer üppigen Frühstücksauswahl, die bis 17 Uhr serviert wird. Vom klassischen English Breakfast mit Eiern, Bacon und Baked Beans bis zum Powermüsli mit Obst findet hier jeder etwas nach seinem Geschmack. Das historische Gebäude mit seinem besonderen Charme und die Vintage-Einrichtung in den verwinkelten Räumen unterstreichen noch die private Wohnzimmer-Atmosphäre.

Adresse: Mehlgasse 12, 56068 Koblenz

Website: www.pfefferminzje.de

Ideal für eine kleine Ruhepause – Café Stadtflair

Ich hatte mich ins Café Stadtflair geflüchtet, weil es bei meinem Aufenthalt vor Ostern in Koblenz zwar wundervoll sonnig war, allerdings auch noch ganz schön kalt. Ich musste mich also dringend aufwärmen und brauchte etwas Heißes zu trinken. Da kam mir die Goldene Milch mit Mandelmilch, Ingwer, Kurkuma, Ahornsirup und Zimt gerade recht. Das Café war gut gefüllt und beim Blick in die Karte wusste ich auch gleich warum. Die Auswahl an süßen und herzhaften Pancakes ist großartig, es gibt ein klassisches Frühstücksangebot, belegte Bagel und diverse weitere Gerichte wie Flammkuchen, Pasta oder Ofenkartoffeln. Das Angebot beinhaltet sehr viele vegane Optionen, die in der Karte auch deutlich gekennzeichnet sind. Der Gastraum ist großzügig, hell und das typische Botanikdesign mit großen Monstera-Blättern wird überall auf der Wand, der Speisekarte und den Kissenbezügen aufgegriffen.

Adresse: Gemüsegasse 8, 56068 Koblenz

Website: www.stadtflair-koblenz.eatbu.com

Gesunde Bowls im Kraut & Rüben essen

“Iss dein Gemüse” ist der Slogan von Kraut & Rüben. Mich muss man ehrlich gesagt nicht lange bitten, den die für mich zusammengestellte Bowl ist köstlich und reichlich. Allerdings kommt vor dem Genuss die Qual der Wahl, denn man kann sich alle Zutaten selbst aussuchen. Da heißt es sich entscheiden: Couscous oder Reis als Basis? Welches Gemüse? Welche Sauce? Mit Crunch oder ohne? Vielleicht noch eine Extra-Portion Protein? Meine Schale war wirklich gut gefüllt. Für 9,50 € ist das ein faires Angebot und ich war hinterher sehr satt. Wer danach aber noch etwas Süßes braucht: Das vegan/vegetarische Deli bietet auch Nachtisch in Form von veganen Muffins, Brownies und Kuchen an.

Adresse: Moselweißer Str. 34, 56073 Koblenz

Website: www.kraut-und-rueben.com

Plant based food im oscar natural good food & bar

Als letzter Tipp kommt noch eine Empfehlung meiner Weinführerin Susan, die mir das “oscar” ans Herz gelegt hat. Die Food Bar setzt komplett auf Qualität und zu 99 Prozent auf pflanzenbasierte Produkte. Es werden konsequent nur lokale, saisonale Zutaten verwendet, möglichst in Bio-Qualität und von Erzeugern, die auf nachhaltige Prozesse setzen. Die Speisekarte basiert entsprechend auf einem überschaubaren Angebot, was aber sehr liebevoll zusammengestellt ist. Von Grünzeug bis Stulle und von Banana Pancake bis Curry Bowls lassen sich hier leckere und vollwertige Mahlzeiten finden.

Adresse: Hohenzollernstraße 125, 56068 Koblenz

Website: www.oscarfoodbar.de


Dieser Artikel entstand in bezahlter Zusammenarbeit mit der Koblenz Touristik GmbH und enthält deshalb Werbung. Meine persönliche Meinung sowie die Inhalte dieses Artikels wurden dadurch nicht beeinflusst.

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