Green Guide Berlin Prenzlauer Berg – Tipps für Frühstück, Restaurants, Cafés & mehr

Restaurant Prenzlauer Berg

Wer mir auf Social Media folgt, hat es vielleicht schon mitbekommen: ich wohne seit Anfang Juli in Berlin und freue mich jeden Tag darüber, neue Lieblingsplätze in meinem Kiez zu entdecken. Im Prenzlauer Berg gibt es wahrlich keinen Mangel an Bars, Cafés, Restaurants und kleinen, individuellen Shops. Also, komm mit auf Entdeckungstour!

Mein Tipp, wenn du Hotels in Berlin zum Übernachten suchst.

Frühstück im Prenzlauer Berg

Meine Top-Empfehlung für ein ultimativ gesundes Frühstück ist The Juicery gegenüber vom Mauerpark. In dem kleinen Laden wird Frische zelebriert. Aus Obst, Gemüse und hippen Superfoods werden hier kaltgepresste Säfte, Smoothies, Smoothie-Bowls und Shots hergestellt. Wer sich und seinem Immunsystem eine geballte Ladung Vitamine und Pflanzenpower gönnen will, ist hier goldrichtig.

Die verwendeten Verpackungen sind aus Maisstärke, was schon mal ein sehr guter Ansatz ist. Allerdings würde ich mir wünschen, dass die Einmalbecher nur für Take Away genutzt werden und vor Ort Gläser zum Einsatz kämen.

Mein zweiter Tipp ist ebenfalls eher für Gesundheitsapostel wie mich. Vegan Tiger ist ein kleiner Laden am Helmholtzplatz, der eine überschaubare, aber sehr feine Auswahl an veganen Bio-Gerichten anbietet. Morgens kann man warmes Porridge mit Gewürzen und Früchten geniessen oder ein üppig mit Avocado und Tofu belegtes Vollkornbrot essen. Mittags gibt es warmen Quinoa Salat oder Milchreis mit Safran und Kokos-Mandelmilch. Nachmittags locken Raw Cakes wie Limette-Avocado oder Himbeere-Käse und dazu kann man einen Matcha Latte trinken – um nur einige Optionen aus der Karte zu nennen. Na, Appetit bekommen? Dann nichts wie hin!

Schnell & günstig satt werden

Manchmal hat man es nicht geschafft, noch einzukaufen oder hat schlicht keine Lust, etwas zu kochen. Dann will man schnell und unkompliziert essen und allzu teuer soll es auch nicht werden. Dafür habe ich zwei Empfehlungen, die zwar nicht explizit „grün“ sind, aber dafür in die Kategorie „Support your local business“ fallen:

Zweistrom ist ein arabischer Imbiss mit sehr guten und günstigen Gerichten. Ich hatte einen Falafel-Teller mit verschiedenen Soßen, u. a. einer Orangen-Zitronen-Soße zum Niederknien. Und nicht ganz nebensächlich: in der Kollwitzstraße kann man sehr angenehm draußen sitzen.

Das Van Hoa Café ist ein kleiner vietnamesischer Imbiss, der bis 17 Uhr günstige Tagesgerichte anbietet, die definitiv satt und glücklich machen. Wenn man dazu noch einen Mango Lassi trinkt, ist das Leben in Ordnung.

Mittagspause im Prenzlauer Berg

Im Poke Pelelina werden Original Poké Bowls serviert, wie sie für Hawaii typisch sind: (teilweise roher) Fisch, verschiedene Gemüse, Soßen und Reis. Die Qualität ist top und es schmeckt göttlich. Wer keinen Fisch mag, kann auf die vegetarische Variante mit Süßkartoffeln zurückgreifen. Das Team ist extrem nett und berät bei der Zusammenstellung der Bowl. Das Mittagsangebot (bis 15 Uhr) ist eine etwas kleinere Bowl zum günstigeren Preis – ideal, um die Poké Bowls mal auszuprobieren.

Eines der ersten Restaurants, die ich im Prenzlauer Berg ausprobiert habe, war das HUM, ein veganes asiatisches Restaurant mit genialen Gerichten. Selbst passionierte Fleischesser dürften schnell vergessen, dass hier nur Pflanzenkost auf den Tisch kommt, denn die kreative, aromatische Küche ist eine Augenweide und macht auf angenehme Weise satt. Die Portionen sind üppig, schön angerichtet und vom Preis-Leistungsverhältnis wirklich sehr fair. Mittags gibt es zwei günstige Lunch-Gerichte für EUR 6,90, bei denen wahlweise ein Getränk oder einen kleine Vorspeise inklusive ist.

Ein kleines, veganes Bistro direkt am Helmholtzplatz ist das Yummy Mummy. Es kann ein wenig dauern mit den köstlichen Gerichten, weil sich die Inhaberin allein um den ganzen Laden kümmert, aber es lohnt sich! Dafür ist alles ganz frisch zubereitet, abwechslungsreich und gesund. Es gibt Breakfast Bowls, kleine warme Lunch-Gerichte wie vegane Tomaten-Spinat-Lasagne, fantasievolle Salate wie meine Summer Salad Bowl, aber natürlich auch Kuchen, Cupcakes oder einen Rainbow Pudding für alle Süßschnäbel.

Kleine Auszeit bei Sophak Thai Massage

Ich bin großer Fan einer guten Thai Massage, wobei die Qualität außerhalb von Thailand leider durchaus sehr schwankend ist. Sophak eilte insofern eine guter Ruf voraus, als es viele gute Bewertungen im Internet zu lesen gab. Das hat mich neugierig gemacht, zumal sich die beiden kleinen Massage-Salons in der Pappelallee 76 und 80 bei mir um die Ecke befinden. Und ich wurde nicht enttäuscht. Die zierliche Therapeutin hat mich nach allen Regeln der Kunst bearbeitet.

Ein kleiner Wermutstropfen waren die ausladenden Massagebetten, deren Matratzen ich persönlich zu weich fand. Am liebsten mag ich eher harte Unterlagen, am besten mit einer Aussparung für den Kopf, sodass man auch in Bauchlage entspannt und gerade liegen kann, ohne den Nacken zu verdrehen.

Typisch chaotisches Ambiente im Sophak Thai Massage Studio

Traditionelle Henna-Tattoos bei „Henna in Berlin“

Ich bin schon seit Jahren fasziniert von der traditionellen Mehndi-Kunst, bei der Hände, Unterarme und Füße aufwändig verziert werden. Ich wollte mir schon immer mal auf einer Reise die Hände und Füße bemalen lassen, aber irgendwie hat es nie geklappt.

Mendhi soll den Ursprung in Persien haben und verbreitete sich von dort nach Indien, der Arabischen Halbinsel und in nordafrikanische Länder wie Marokko, Tunesien und Mauretanien.

Insofern war ich überglücklich, als ich per Zufall im Mauerpark Nabila entdeckte, die an ihrem kleinen Stand kunstvoll ihre Kunden mit Henna-Tattoos verziert. Sie erfüllt jeden individuellen Wunsch und bietet viele verschiedene Motive an. Am liebsten aber zeichnet sie im traditionellen Stil und möchte damit auch ein Stück der kulturellen Identität ihres Geburtslandes Pakistan transportieren.

Sie improvisiert mit beeindruckender Schnelligkeit und zaubert die schwungvollsten, floralen Muster auf die Haut. Die Kunst hat sie sich selbst beigebracht und gibt mittlerweile auch in Kursen ihr Wissen weiter. Zu Recht ist sie sehr stolz auf ihr kleines, unabhängiges Business.

Nabila ist auf Instagram unter Henna in Berlin zu finden. Freitags arbeitet sie am Maybachufer, samstags am Hackeschen Markt und sonntags im Mauerpark.

Eis essen im Prenzlauer Berg

Um Eis zu essen gibt es bei mir drei klare Favoriten: Hedwig ist eine schöne, kleine Eisdiele mit sehr freundlichem Inhaber. Es gibt sowohl klassische, als auch ausgefallene Sorten, die ganz hervorragend schmecken und alle hausgemacht sind. Meine Lieblingssorten sind Salty Caramel und Joghurt-Sesam-Karamell Ein echter Genuss. Eine Kugel kostet 1,40 EUR und einige ausgewählte Premium-Sorten 1,80 EUR.

Hokey Pokey darf in meiner Liste natürlich nicht fehlen, der Eisladen hat geradezu Kultstatus. Das wundert auch nicht bei den vielen ausgefallenen Eissorten wie Marzipan-Blutpfirsich, Schokolade-Ziege oder Banana Dulce de Leche. Auch die Auswahl an Sorbets aus Himbeeren, Erdbeeren, Grapefruit oder Apfel-Minze lässt kaum Wünsche offen. Da fällt die Wahl schwer, aber gerade am Wochenende ist die Warteschlange ausreichend lang, um ein bisschen Bedenkzeit zu haben. Der Preis ist mit 1,80 EUR gehoben, aber bei der Qualität durchaus gerechtfertigt. Allerdings finde ich persönlich, dass die Eiswaffel deutlich besser sein könnte, gerade in Relation zum hochwertigen Eis.

Mein Pro-Tipps deshalb: nach der „größeren“ Waffel fragen, die es ab drei Kugeln gibt – und den kleine Aufpreis zahlen…

Nicht zuletzt ist natürlich Oak & Ice zu erwähnen. Das Eis wird aus den besten Zutaten und nach ausgesuchten Rezepten hergestellt. Während die Herstellungsmethoden eher traditionell sind, kennt die Kreativität bei den Eissorten kaum Grenzen. Ich liebe die schwarzen Waffeln und wenn diese dann auch noch gefüllt sind mit Kreationen wie Black Coconut, Ricotta Stracciatella oder Rasberry Yoghurt… hach…!

Weitere Green Guide Lesetipps

Da ich nun dauerhaft in Berlin wohne, wird dieser Artikel immer wieder mit Neuzugängen ergänzt. Schau also gerne wieder bei Gelegenheit vorbei. Auf REISEZEILEN findest du noch mehr GREEN GUIDES, z. B. von Salzburg, Düsseldorf, Brüssel oder Bali – um nur einige Optionen zu nennen…


Disclaimer: Hotels.com hat mir Taschengeld für die Erstellung dieses Artikels zur Verfügung gestellt, aber alle Ansichten und Eindrücke sind meine eigenen.

1 Kommentar

  1. Liebe Beatrice, wow Deine Fotos haben mir so viel Lust auf veganes Essen gemacht. Alles sieht so lecker aus. Ich ernähre mich seit knapp drei Wochen vegan und stecke gerade in einer kleinen Krise, da ich nicht weiß, wie ich mein Frühstück gestalten soll. Du hast mir mit Deinem Blog auf jeden Fall wieder einige Inspirationen geschickt. Danke dafür! Wünsche Dir ein zauberhaftes Wochenende, Deine Andrea

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