Griechische Ägäis – Die schönsten Strände auf Samos & Ausflugstipps

Strände auf Samos

Sommerurlaub, ich war so richtig im Sommerurlaub! Mit Strand und Pool und leckerem Essen. Ohne dicht gepacktes Besichtigungsprogramm und anstrengende Wandertouren. Ein ganz ungewohntes Reisegefühl und wahrhaftig kein Schlechtes. Was könnte besser geeignet sein für einen ganz entspannten Sommertrip als die grüne, griechische Insel Samos? Unser Plan war, die Insel zu erkunden und uns dem Rhythmus der Bewohner anzupassen, die es ganz typisch für’s Mittelmeer ein kleines bisschen gemächlicher angehen lassen. Das Eiland ist erfreulich überschaubar, sodass wir die Natur und die Strände von Samos in Ruhe erkunden konnten.

Life is better at the beach – Die schönsten Strände auf Samos

Ich bin eigentlich kein sonderlicher Strandgänger, dazu wird es mir einfach zu schnell langweilig, wenn ich den ganzen Tag nur an einer Stelle liege. Aber ein paar Stündchen im Schatten chillen, ein Buch lesen und mal zwischendurch ins Meer springen – das hat schon was. Es hat mir deshalb großen Spaß gemacht, einige Strände auf Samos unter die Lupe zu nehmen.

Bei Samos muss man wissen, dass die meisten Ufer aus Kies bestehen, doch es gibt auch ein paar wenige Sandstrände.

Strände im Westen

Im östlichen Teil der Bucht von Marathókampos gibt es lange, geschwungene Strände und kleine Badebuchten. Das Meer ist dort sehr ruhig – im Gegensatz zum Norden der Insel. Das Hinterland ist geprägt von den schroffen Gebirgszügen des Kérkis-Massivs, die deutlich über tausend Meter aufragen und einen schönen Kontrast zum glatten, blauen Meer ergeben.

Tripiti Beach

Wo: Am Ortseingang von Kampos führt eine kleiner Fußweg nach unten zum Strand. Der Pfad ist mit einen gemalten Banner gekennzeichnet.

Besonderheiten: Kleine, versteckte Badebucht mit wenigen Liegen und Sonnenschirmen. Der Strand besteht aus Kies und direkt am Wasser befindet sich ein breiter Streifen Sand. Eher für Einzelgänger geeignet: sehr ruhig, keine Gastronomie in direkter Nähe.

Limniónas

Wo: Ganz im Westen am Ende der Bucht von Marathókampos biegt man von der Hauptstraße ab, um nach Limniónas zu kommen.

Besonderheiten: Schöne Badebucht, die mit Bootsverleih und kleinen Tavernen ganz in der Nähe etwas mehr Komfort bietet. Trotzdem ging es hier im September eher ruhig und gemütlich zu. Der Strand besteht aus Sand und Kies und endet in eine kleine, felsige Halbinsel.

Strände im Norden

Generell im Norden zu beachten sind die etwas raueren Badebedingungen: stärkerer Wind, höhere Wellen und teilweise schnell abfallende Uferbereiche, die besonders für kleine Kinder nicht so gut geeignet sind. Wer mehr Action mag, kommt dafür hier voll auf seine Kosten.

Tsábou Beach

Wo: Der Tsábou Beach liegt bei Avlákia – eingerahmt von hohen Felsen rechts und links. Man kann mit dem Auto nach unten zum Strand fahren und dort parken.

Besonderheiten: Der Kiesstrand bietet allen Komfort mit Liegen & Sonnenschirmen, Getränkeservice am Strand, Cocktailbar und einer kleinen Taverne mit vorzüglicher, griechischer Hausmannskost. Statt Sandburgen kann man hier Steinhäuser mit den großen, flachen Kieselsteinen bauen.

Tsamadoú Beach

Wo: Noch etwas weiter östlich in Richtung Kokkári liegt etwas abseits der Küstenstraße der ebenfalls sehr beliebte Tsamadoú Beach.

Besonderheiten: Sehr schön gelegen mit Olivenbäumen und Zypressen am dahinter liegenden Hang. Gastronomie, Liegestühle und Sonnenliegen sind vorhanden. Am östlichen Ende des Strandes können sich FKK-Anhänger hüllenlos in die Sonne legen.

Strände im Osten

Psilí Ámmos

Wo: Ganz im Südosten, etwa 10 km südlich von Samos-Stadt.

Besonderheiten: Sehr bekannt und entsprechend gut besucht ist die kleine Badebucht Psilí Ámmos – einer der wenigen Sandstrände der Insel. Von dort aus hat man einen guten Blick auf die nahe türkische Küste. Reichlich Gastronomie versorgt die Badegäste mit allem Lebensnotwendigen.

Mykáli

Wo: An der Zufahrtsstraße zu Psilí Ámmos liegt der lang gesteckte Strand von Mykáli.

Besonderheiten: Der großzügig Kiesstrand bietet viel Platz und ist eher wenig besucht. Es gibt verstreut einige Tavernen und Abschnitte mit Liegen und Sonnenschirmen. Das Hinterland ist relativ flach und karg.

Landschaftliche Besonderheiten & Ausflüge auf Samos

Ausflug entlang der malerischen Küstenstraße im Westen

Der Südwesten ist besonders geeignet für einen Ausflug entlang der Küstenstraße. Die Berge des Kérkis-Massivs erheben sich schroff und steil hinter der Bucht und sorgen für eine besondere Atmosphäre. Im äußersten Westen knickt die Straße nach Norden ab in Richtung des kleinen Bergdorfes Drakéi.

Der Weg führt durch ausgedehnte, silbrig glänzende Olivenhaine und windet sich mit vielen Kurven nordwärts entlang der Küste. Linker Hand glitzert das Meer mit immer neuen, faszinierenden Ausblicken. Zur Rechten erhebt sich der über 1.400 Meter hohe Vígla. Die Straße endet abrupt in dem winzigen Örtchen Drakéi, wo man eine kleine Pause einlegen und „homemade food“ genießen kann, um sich dann wieder auf den Rückweg zu machen.

Ausflug zu den Potámi-Wasserfällen im Norden

Der Norden ist deutlich grüner als der Rest der Insel und damit ideal für Wanderungen und Ausflüge. Die Landschaft ist geprägt von einer reichen Vegetation mit Wein und Obstbäumen, Zypressen und Olivenhainen, Platanen und Pinienwäldern. Die Küste fällt an einigen Stellen felsig und steil ins Meer ab und die starken Nordwinde lassen ein wenig die Hitze vergessen. Für anstrengende Wanderungen war es mir trotzdem auch im September noch zu warm, aber kleinere Touren kann man sehr gut unternehmen.

Lohnenswert ist ein Spaziergang zu den Potámi-Wasserfällen. Der Weg startet an der Zufahrtsstraße zum Potámi Beach und ist mit einem großen Schild gekennzeichnet. Zuerst läuft man an einer winzigen Kirche vorbei – dem ältesten byzantinischen Gotteshaus von Samos. Dann folgt man dem Bachlauf in einen überraschend dichten Wald. Hier kann man es auch bei großer Hitze gut aufhalten. Trotzdem empfiehlt es sich, möglichst früh zu starten, denn dann hat man die Route für sich alleine. Später am Tag bahnen sich kleine und größere Besuchergruppen ihren Weg.

Der Pfad wechselt mehrmals von einer Flußseite auf die andere – die Stege sind grob aus Ästen zusammengezimmert, weshalb sich trittsichere Schuhe empfehlen. Der Weg endet an einem kleinen Wasserbecken, das in eine schmale Schlucht führt. Von dort gelangt man watend oder schwimmend (je nach Wasserstand) bis zum Wasserfall. Am besten hat man also Schwimmsachen, Handtuch und ggf. Badeschuhe dabei. Wer noch mehr Abenteuer will, kann auf einer sehr steilen, wackeligen Treppenkonstruktion links der Schlucht weiter aufwärts steigen. Laut Hinweisschild gibt es dort oben eine Taverne.

Mietfahrzeug – Praktische Tipps

Um die Insel weitläufig zu erkunden, empfiehlt sich ein Mietfahrzeug. Wir waren mit einen kleinen PKW unterwegs, der sehr gut dafür geeignet war, bis in den letzten Winkel zu gelangen. Immerhin ist Samos mit 478 Quadratkilometern die achtgrößte Insel Griechenlands.

Wer nur kleine Ausflüge in die Umgebung machen will, kommt sicherlich auch mit einem Motorroller aus. Allerdings würde ich dazu raten, nur einen Roller zu mieten, wenn ihr euch damit auskennt. Wir haben gehört, dass es jedes Jahr viele Unfälle mit Urlaubern gibt.

Wer sportlich ambitioniert ist, kann sich auch ein Mountainbike mieten, allerdings sollte man nicht vergessen, dass ca. 60 Prozent der Insel bergig sind.

Tanken ist unterwegs kein Problem. Zumindest im östlichen, stärker bevölkerten Teil der Insel gibt es etliche Tankstellen.

Die Straßensituation auf Samos

Rund um Samos Stadt sind die Straßen oft recht gut ausgebaut, aber besonders im Westen und in abgelegenen Gegenden sind die Verkehrswege schmal und haben reichlich Kurven, die schlecht einsehbar sind. An den Fahrbahnrändern liegen oft lose Steine oder trockene Piniennadeln, allzu zügiges Fahren ist also nicht überall angebracht und man sollte unterwegs entsprechend mehr Zeit einkalkulieren. Wir haben es auch oft erlebt, dass der Gegenverkehr die Kurve geschnitten hat, weil der Fahrer einfach nicht mit einen entgegenkommenden Fahrzeug gerechnet hat. Entsprechende Vorsicht ist also angesagt.


Meine Reise nach Samos wurde von TUI DEUTSCHLAND unterstützt. Meine Meinung über die Insel ist dadurch nicht beeinflusst worden. 

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