Was man vor einem Tunesien Urlaub wissen sollte: unkompliziert ins Internet mit Holafly, Klima, Währung und praktische Reisetipps

[Werbung für Holafly] Bevor ich das kleine nordafrikanische Land näher kennengelernt hatte, stand ein Tunesien Urlaub zugegebenermaßen nicht unbedingt auf meiner To-do-Liste. Umso überraschender war es für mich, wie schnell ich Tunesien ins Herz geschlossen habe. Die Wüste, die karge Weite, die Gastfreundschaft der Menschen, ich war hin und weg.

Ich schloss Bekanntschaft mit Menschen, die ihre Traditionen pflegen, aber trotzdem offen waren und an der modernen Entwicklung teilhaben wollen. Innerhalb der arabischen Welt ist Tunesien ein Ausnahmeland mit einer demokratisch gewählten Regierung. Leider gibt es nach wie vor jede Menge Probleme, die gelöst werden müssen. Bürokratie, Korruption, mangelnder wirtschaftlicher Aufschwung – aber ich kann nur hoffen, dass Tunesien weiter seinen Weg geht und kann euch nur empfehlen, dem Land einen Besuch abzustatten – besonders abseits der touristischen Trampelpfade.

Tunesien Wetter

Visa-Bestimmungen & Covid-19 Einreiseregelunge

Deutsche können sich bis zu drei Monate im Tunesien Urlaub ohne Visum aufhalten. Bei der Einreise muss jede Person einen Einreisenachweis „Carte de visiteur non-résident“ ausfüllen. Den Nachweis muss man aufheben und bei der Ausreise an der Passkontrolle vorlegen.

Vollständig geimpfte Reisende müssen bei Einreise ihr Impfzertifikat bzw. ihren digitalen Impfnachweis vorlegen. Ungeimpfte Reisende ab 18 Jahren müssen bei Einreise einen negativen, maximal 48 Stunden alten PCR-Test vorlegen, der mit einem QR-Code versehen ist. Alternativ kann ein maximal 24 Stunden alter Antigentest vorgelegt werden.

Datentarife in Tunesien von Holafly

Generell kann man sich direkt bei der Einreise am Flughafen eine lokale tunesische SIM-Card besorgen. Die Netzabdeckung ist überall im Land sehr gut. Selbst in Südtunesien und in vielen Teilen der Sahara gibt es tadellosen Empfang.

Allerdings habe ich auf meinen vielen Reisen schon etliche Pannen erlebt. Wenn man durch Flugverspätungen mitten in der Nacht ankommt, hat natürlich kein Geschäft mehr geöffnet, auch nicht am Flughafen. Da es an den Airports in Tunesien kein verlässliches WLAN gibt, ist man erst mal aufgeschmissen, weil das Telefon nicht funktioniert. Meist geht die Rennerei direkt am nächsten Tag weiter, um abhängig vom Standort den nächsten lokalen Smartphone-Shop ausfindig machen.

Wer also auf Nummer sicher gehen will, kann sich schon zuhause von Holafly* eine SIM-Card zusenden lassen. Holafly bietet Tunesien als Destination an, aber auch viele andere populäre Urlaubsländer. Was ich besonders praktisch finde, sind die weniger bekannten Reiseländer. Wer also zum Beispiel nach Uruguay, Japan oder Pakistan reist, kann sich schon im Vorfeld um eine SIM-Card kümmern. Man hat nach der Ankunft keinen Stress und das Mobiltelefon funktioniert direkt. Das kann unter eine Riesenerleichterung sein. Besonders für Leute, die aus beruflichen oder persönlichen Gründen gerne lückenlos erreichbar sein wollen.

Noch einfacher wird das Ganze, wenn man ein Mobiltelefon hat, was eSIM unterstützt. Dann kauft man die passende eSIM-Card und aktiviert sie per QR-Code, sobald man am Zielort angekommen ist. Das hat den Vorteil, dass man seine eigene SIM-Card im Telefon behalten kann und kein Austausch nötig ist. Falls irgendwelche Probleme auftreten, bietet Holafly einen 24-Stunden-Kundenservice ans. Wenn du das Angebot von Holafly ausprobieren möchtest, erhälst du mit diesem Link einen Rabatt von 5 Prozent.

Wie sicher ist eine Reise nach Tunesien?

Im Sommer 2021 gab es innenpolitische Unruhen. Staatspräsident Saied setzte den Regierungschef und das Parlament ab und übernahm die Regierungsgeschäfte. Dem Schritt vorausgegangen waren politische Streitigkeiten und Korruptionsvorwürfe. Per Dekret schaffte er eine provisorische, öffentliche Ordnung. Für diese Maßnahmen fand er überwiegend Zustimmung in der Bevölkerung. Im Oktober 2021 wurde eine neue Regierung vereidigt, mit Najla Bouden als neuer Regierungschefin.

Vor dem Hintergrund der schwierigen wirtschaftlichen und sozialen Lage kann es nach wie vor in Tunis und anderen Landesteilen zu Demonstrationen kommen. Aktuell ruft das Auswärtige Amt daher zu erhöhte Aufmerksamkeit auf.

In touristischen Gegenden sollte man davon aber nichts mitbekommen. Ich bin oft im Süden des Landes unterwegs gewesen und habe mich immer sicher gefühlt. Die tunesischen Sicherheitskräfte sind besonders an den Orten, die auch von ausländischen Gästen besucht werden, sehr präsent und aufmerksam.

Hat man in Tunesien seine Ruhe?

Ich habe vor vielen Jahren schon einmal Tunesien Urlaub gemacht, aber damals eine klassische  Pauschalreise gebucht. Damals war ich sehr abgeschreckt davon, wie aufdringlich man von den Einheimischen angesprochen wird.

Meine aktuelle Erfahrung im Süden von Tunesien war komplett anders. Ich wurde völlig in Ruhe gelassen und habe keinerlei schlechte Erfahrungen gemacht. Also wirklich das komplette Gegenteil. Allerdings vermute ich, dass man in den Urlaubsorten nach wie vor damit rechnen muss, vermehrt angesprochen zu werden.

Klima & beste Reisezeit für einen Tunesien Urlaub

In Tunesien gibt es zwei Klimazonen: das Mittelmeerklima im Norden und das Wüstenklima im Süden.

Im mediterran geprägten Norden ist ein eher ausgeglichenes Klima. Der Sommer (Mai – September) ist trocken und heiß. Die Hauptsaison für Badeurlaub in Tunesien liegt in den Monaten Juli und August. Besucher erfreuen sich dann an der Wärme (durchschnittlich 26 Grad), die aber durch die Meeresnähe erträglich bleiben. Die Wassertemperaturen liegen bei ca. 28 Grad (rund um Djerba).

Für Besichtigungstouren im Norden Tunesiens sind Frühjahr und Herbst ideal. Dann hat der etwas kühlere Winter mit seinen gelegentlichen Regenfällen noch nicht begonnen oder ist bereits vorüber. Es herrschen angenehme 20 bis 25 Grad und man kann durch eine grüne Landschaft reisen.

Das Wüstenklima im Süden von Tunesien hat extreme Gegensätze zu bieten. Im Hochsommer werden Temperaturen von bis zu 50 °C erreicht. Am besten sind Herbst, Winter und Frühling geeignet, um den Süden zu erkunden. Tagsüber sind die Temperaturen gemäßigt (oder im Frühjahr und Herbst angenehm warm), allerdings muss man im Winter darauf gefasst sein, dass es nachts empfindlich kalt werden kann. Teilweise ist sogar Bodenfrost möglich.

Highlight im Dezember ist das Sahara-Festival in Douz.

Die Monate März und April sind zum Beispiel gut geeignet, um ein Wüstencamp zu besuchen oder eine Trekking-Tour zu buchen, denn dann sind die Temperaturen tagsüber noch erträglich und nachts nicht mehr so extrem kalt.

Tunesien Wetter

Kleidungsempfehlungen & Sonnenschutz

Genau genommen gibt es keine festen Kleidervorschriften, aber nach den örtlichen Sitten zeigen weder Männer noch Frauen in der Öffentlichkeit nackte Haut. Ich habe mich immer an den lokalen Gepflogenheiten orientiert. Mit langen Hosen, Shirts ohne großen Ausschnitt, Hemden oder einer leichten Jacke ist man bestens ausgestattet.

Im Winter kann es in Tunesien recht kühl sein und lange, wärmende Kleidung ist erforderlich. Im Sommer behilft man sich einfach mit leichten, atmungsaktiven Stoffen. Schulterfreie Tops und kurze Hosen oder Röcke würde ich aus Respekt vor der Bevölkerung vermeiden.

Djerba mal anders erleben? Wie wäre es zum Beispiel mit Kitesurfen!

Da die Sonnenstrahlung unglaublich stark und gefährlich ist, tut man sich mit nackter Haut (siehe Kleidungstipps) keinen Gefallen. Ich war immer mit LSF 50 eingecremt und habe in der Wüste gerne auf meinen Cheche (die traditionelle Kopfbedeckung der Männer) zurückgegriffen.

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Tunesien ist (besonders im Süden) immer noch eine Männergesellschaft

Wer abends im Süden von Tunesien auf den Straßen unterwegs ist, wird ausschließlich Männer in den traditionellen Cafés sehen. Sie sitzen beisammen, rauchen Shisha, trinken Kaffee und tauschen sich über die aktuellen Neuigkeiten aus.

Einheimische Frauen sind (leider) weit und breit nicht zu sehen. Als Ausländerin wird die Anwesenheit unter den Männern aber stillschweigend toleriert. Ich habe nie eine unangenehme Situation erlebt oder besondere Aufmerksamkeit auf mich gezogen, sondern hatte eher das Gefühl, einfach ignoriert zu werden.

Tunesien Wetter

Muss man in Tunesien die Zeit umstellen?

In Tunesien gilt die mitteleuropäische Zeit (MEZ) genau wie in Deutschland. Da es in Tunesien allerdings keine Sommerzeit gibt, hat man im Sommer einen Zeitunterschied von einer Stunde.

Welche Sprache spricht man in Tunesien?

Die Geschäftssprache ist tunesisches Arabisch. Das ist ein Dialekt, der im Vergleich zum Hocharabisch einige andere Wörter verwendet und sehr von Französisch und der traditionellen Berbersprache beeinflusst ist.

Ansonsten sprechen viele Tunesier Französisch, sodass man sich damit gut verständigen kann. Deutsch und Englisch sind dagegen nur in Hotels üblich und gerade im Süden des Landes kommt man damit nicht weit.

Wer im Tunesien Urlaub auch touristisch unerschlossene Gebiete kennenlernen will, der sollte deshalb passabel Französisch sprechen und mit wenig Komfort zurechtkommen. Die Restaurants und Unterkünfte sind oft einfach (aber meist sauber und absolut okay).

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Die Währung in Tunesien

In Tunesien gilt der Tunesische Dinar (DT = Dinar Tunisienne). Es ist eine Tausenderwährung, das heißt 1 Dinar sind 1000 Millimes. Der aktuelle Umrechungskurs (Mai 2022) liegt bei 1 EUR = 3,23 DT. Man kann also im Kopf leicht grob durch drei dividieren.

Die Währung ist nicht frei konvertierbar und darf weder ein- noch ausgeführt werden. Man kann sich aber leicht direkt am Flughafen bei einer der vielen Wechselstuben oder am Bankautomaten mit Bargeld eindecken.


Disclaimer: Bei diesem Artikel handelt es sich um ein bezahltes Advertorial für Holafly, dem Anbieter für internationale Datentarife für Reisen ins Ausland. 

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