Wie du Elektroyltmangel Symptome auf Reisen erkennst & ausgleichen kannst

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Auf Bali haben mich Elektrolytmangel Symptome schon nach kurzer Zeit erwischt: ich fühlte mich tendenziell schlapp und müde, konnte mich schlecht konzentrieren, hatte schwere Beine und Heißhunger auf Salziges und Süßes.

Ich hätte es eigentlich selbst wissen müssen, denn bereits bei meiner Wandertour in Swanetien hatte ich ähnliche Erfahrungen gemacht. Bei der Kombination „warmes Wetter“ und „körperliche Anstrengung“ muss man einfach aufpassen, dass die Elektrolyte im Gleichgewicht bleiben.

Wann können Elektrolytmangel Symptome auftreten?

Die vier wichtigsten Elektrolyte in unserem Körper sind Natrium, Kalium, Kalzium und Magnesium. Die Gefahr, dass ein Mangel oder Ungleichgewicht auftritt, besteht unter folgenden Voraussetzungen:

Du bist in einem warmen/heißen Land unterwegs und der Schweiss läuft in Strömen.

Verstärkt wird das Schwitzen noch durch körperliche Aktivitäten: du gehst zum Beispiel wandern oder machst Sport.

Womöglich bist du wie ich ein Typ, der leicht und viel schwitzt.

Weil es draußen so unglaublich warm ist, hast du vielleicht auch nicht so viel Appetit. Du isst tendenziell weniger.

Du bist umweltbewusst und verzichtest aus Überzeugung auf Wasser aus Plastikflaschen. Stattdessen trinkst du reichlich gefiltertes Wasser aus deiner eigenen Trinkflasche. Hervorragend, das mache ich auch und es ist ein unglaublich wichtiger Schritt, um Plastikmüll zu reduzieren. Was du aber wissen solltest (und was mir auch nicht von Anfang an klar war): gefiltertes Wasser enthält wenig bis keine Mineralstoffe.

Wenn du also auf Reisen bist und mehrere der oben genannten Punkte zutreffen, dann solltest du verstärkt auf deine Elektrolyte achten.

So kannst du Elektrolytmangel Symptome vorbeugen oder ausgleichen

Als ich gemerkt habe, dass meine Elektrolythaushalt nicht so ideal ist, habe ich also über den Tag verteilt nicht nur Wasser, sondern auch andere Getränke getrunken.

Auf Bali (oder in anderen tropischen Regionen) bietet sich frisches Kokoswasser an. Das enthält von Natur aus viele Mineralien und Spurenelemente, allerdings kaum Salz. Das wiederum kann man aber eigentlich gut über das Essen ausgleichen.

Alkoholfreies Weizenbier ist auch ein gutes istonisches Getränk, aber womöglich nicht überall auf der Welt verfügbar. Alternativ mischt man sich aus Apfelsaft (oder anderen Fruchtsäften) eine Schorle und füllt die in seine Trinkflasche.

Häufig bekommt man gerade nach langen Wanderungen in großer Hitze Muskelkrämpfe in den Waden, was mit zu wenig Magnesium in Verbindung gebracht wird. Speziell bei Magnesiummangel gibt es etliche Nahrungsergänzungsmittel. Ich habe bisher DAS gesunde PLUS Magnesium Kalium Sticks direkt* ausprobiert. Das Pulver ist in kleine Einmalpapiertütchen verpackt und kann direkt ohne Auflösen eingenommen werden. Das ist ziemlich praktisch, allerdings finde ich den Kirschgeschmack ein wenig gewöhnungsbedürftig. 

In der Biovariante aus natürlichen, pflanzlichen Rohstoffen gibt es z. B. Magnesium Compact von GSE*. Ich kenne das Magnesium-Präparat nicht, nehme aber die Vitamin D Tabletten von GSE und bin damit sehr zufrieden.

Was auch schnell hilft, wenn man sich akut schlapp fühlt, ist Elotrans*. Die Elektrolytlösung sollte man ohnehin immer in der Reiseapotheke dabei haben, falls man unterwegs von Durchfall erwischt wird. Aber natürlich hilft die Lösung auch, wenn man durch starkes Schwitzen viel Flüssigkeit (und damit Elektrolyte) verloren hat.

Generell ist es einfach wichtig, auf seinen Körper zu achten und bei Warnsignalen zu reagieren. Mehr zum Thema Gesundheit auf Reisen findest du auch in meinen Artikel zum Thema Malaria und Tollwut.


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2 Kommentare

    • Abkochen ist auch eine gute Möglichkeit. Je nach dem, wie man auf Reisen unterwegs ist – Gästehaus, Lodge, Hotel… – ist es aber manchmal schwierig, das umzusetzen. Dann bleibt nur gefiltertes Wasser (oder Wasser aus Plastikflaschen, was ich aber als die schlechteste Alternative ansehe). Danke für dein Feedback und liebe Grüße!

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